Die beiden Marktführer für Elektroauto-Akkus und zugleich Vorreiter bei neuen Technologie, CATL und BYD aus China, wollen 2027 mit dem Feststoff-Akku einen entscheidenden Schritt hinbekommen. Es geht um die Serienfertigung im kleinen Maßstab.
Es laufen längst Tests mit diesen Batterien (Solide State), sie fahren bereits ein einzelnen Prototypen. Die größte Herausforderung ist jedoch, dass man diese Akkus in Serie fertigen kann und sich die Fertigung später außerdem skalieren lässt, damit diese Technologie bezahlbar in Serienautos gebracht werden kann.

2030 ist ungefähr das entscheidende Jahr, wenn es nach den Prognosen der letzten Jahre geht. Schon eher könnten kleine Serien produziert und in den Umlauf gebracht werden. BYD und CATL sind Marktführer bei den Elektroauto-Akkus und peilen jeweils 2027 an. Zuletzt hat sich BYD sechs neue Patente für eine neue Kathoden-Technologie sichern können.
SmartDroid.de bei Google folgenDer Akku aus festen Stoffen gilt als deutlich sicherer, aber vor allem kann er mehr Kapazität bei weniger Platzbedarf und Gewicht ermöglichen. Im besten Fall bekommen wir deutlich mehr Reichweite (700 bis 900 Kilometer) in Fahrzeugen geboten, die mit den heute typischen Akkus (LFP und NMC) vielleicht nur 500 bis 650 Kilometer weit fahren. Konservativ wird mit +30 Prozent gerechnet.
So richtig wissen kann heute keiner, wann wir Feststoff-Batterien bei Serienautos sehen werden. Nicht nur die großen Namen der Branche sind dran, auch Factorial, QuantumScape und Co. spielen mit. Diese „kleineren“ Namen arbeiten mit VW, Mercedes und Co. zusammen. Der Toyota-Fahrplan sieht „Solide State“ sogar für 2027 bis 2028 vor.

In den ersten Jahren werden sich die Autohersteller darum bemühen, dass sie ihre Premium-Modelle mit rund 1.000 Kilometer Reichweite bewerben können. Erst deutlich später kommt die Technologie in günstigeren Preisklassen an. Aber stellt euch mal vor, der ID Polo fährt in fünf bis acht Jahren vielleicht schon über 500 Kilometer mit einer Ladung und ist in 15 Minuten geladen, das wäre doch was. (via CNC)
