Langsam ist es möglich, dass es von allen großen Autoherstellern lang genug aktuelle Elektroautos gibt, um deren Batterie-Zustand nach einer ordentlich hohen Reichweite prüfen zu können. In diesem Fall sind es 100.000 Kilometer und alle großen Namen sind dabei.
Was schon einmal auffällt, sind die Batterien von Hyundai und Kia, denn die Liste wird nach dem Test von drei Modellen aus der Gruppe angeführt. Dabei erreichen mit Kona und E-Niro zwei quasi baugleiche Fahrzeuge, die zur älteren Generation gehören, jeweils über 97 Prozent der ursprünglichen Batterie-Kapazität.
Die gute Nachricht für alle Kunden der Gruppe folgt auf dem dritten Rang, denn hier liegt mit dem Kia EV6 ein Modell der neueren Generation. Das einzige Modell mit über 95 Prozent seiner Kapazität nach der Laufzeit von 100.000 Kilometer.
SmartDroid.de bei Google folgenDanach folgt eine bunte Mischung, zunächst mit Volvo XC40 und Polestar 2 mit CATL-Batterie, gefolgt vom originalen BMW i3, wiederum gefolgt vom Polestar 2 mit LG-Batterie… und so weiter. Jeweils über 93 Prozent. Was man unterm Strich sagen kann? Alle 20 Modelle liegen innerhalb von 6 Prozentpunkten, also nah beieinander.
Die ersten deutschen Fabrikate finden wir mit verschiedenen Ausgaben des Audi E-tron und dem Skoda Enyaq genau im Mittelfeld der Tabelle, die restlichen Modelle von VW, Skoda und Audi sind hingegen deutlich weiter unten zu finden.
Tesla ist der einzige Hersteller mit großer Bandbreite an Lieferanten. Den durchschnittlich besten Zustand haben Kunden mit LFP-Akku von CATL, danach folgt knapp die NMC-Zelle von LG Chem. Durchschnittlich am schlechtesten (unter 90 Prozent) schneiden hingegen die Panasonic-Batterien ab.
Ich würde sagen, dass schlussendlich kein Auto und keine Batterie ein echter Totalausfall ist und vermutlich der Unterschied langfristig gar nicht so riesig ist, ob man nun häufiger schnell lädt oder seltener. (via Carla)
