ING könnte kostenlos Girokonto streichen: Konto-Abo startet wohl 2027

ING Kreditkarten More, Extra Max

Es gibt auch in der Bankenwelt keine Ausnahme von großen Trends und dazu gehört ganz klar der Trend zum Abonnement. ING hat bereits ein Abomodell für Konten in umliegenden Ländern gestartet und könnte das auch nach Deutschland transferieren.

Ganz so klar wird das nicht gesagt, aber die neuesten Aussagen in einem Interview gehen schon stark in diese Richtung. Was den wenigsten gefallen würde: Auf die Frage, was mit dem kostenlosen Girokonto zukünftig sein wird, wollte der deutsche ING-Chef keine klare Antwort geben. Er umschiffte das von uns interpretiere Nein mit einem Zukunftsausblick.

Man will zwar ein „kompetitives Angebot im Girokontobereich“ weiterhin behalten, doch man arbeitet gerade am Design künftiger Kontomodelle. Der aktuelle Plan sei, diese neuen Kontomodelle ab „Mitte des Jahres 2027“ auszurollen. Gemeint sein dürfte das Abomodell, das in Nachbarländern aus vier Paketen besteht.

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Dort kosten die Konten je nach Land ab 2,20 Euro monatlich und bis zu 45 Euro. In den größeren Paketen sind dann auch Versicherungen, Flughafen-Vorteile, diverse Streaming-Dienste bzw. Amazon Prime und solche Extras enthalten. Damit will die Bank mehr als nur Bank sein, sondern deutlich mehr Bereiche des alltäglichen Lebens abdecken können.

ING Abos Girokonto

Das wirklich kostenlose Konto ohne irgendwelche Bedingungen, auf das ein Kunde einfach Geld überweisen und liegen lassen kann, ist im Grunde genommen ausgestorben. Und nun springen auch Direktbanken auf das Geschäft mit dem Abo auf, es werden also Gebühren fällig, wofür Sparkassen in den letzten Jahren eigentlich ausgelacht worden sind.

Noch in diesem Jahr soll bei der ING übrigens eine neue Kreditkarte starten. Dieses Angebot will man spätestens zum Weihnachtsgeschäft möglichst vielen Kunden zugänglich machen. Bislang gibt es eine Visa, doch das ist keine echte Kreditkarte, sondern eine Debitkarte. Diese sollte zumindest in der EU bei den meisten Geschäften problemlos durchgehen, auf globaler Ebene ist das aber schon schwieriger.

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