EnBW und andere Ladeanbieter müssen gegen den Kabeldiebstahl vorgehen, denn immer häufiger werden die Ladekabel wegen des enthaltenen Kupfers einfach von der Ladesäule abgeschnitten. Nun gehen die Anbieter dagegen vor, weswegen Ladesäulen nun echt absurd aussehen können.
Gerade in Großstädten kommt es wohl häufiger vor, aber auch bei uns in Zwickau passierte es schon. Diebe haben einfach die Kabel der Ladesäulen wegen der enthaltenen Materialien abgeschnitten. Bringt wohl ein paar Euro und in der Not frisst der Teufel Fliegen. Zum Ärger derer, die ihr Elektroauto laden müssen.

Und natürlich zum Ärger der Ladesäulen-Betreiber, denn die Schäden sind teuer. Und natürlich kann es auch mal länger dauern, bis die Kabel überhaupt ersetzt sind, was zugleich für lange Ausfallzeiten sorgt. EnBW und andere schützen sich nun, mit teilweise absurd aussehenden Lösungen. die auf maximale Abschreckung setzen.
SmartDroid.de bei Google folgenIn diesem Fall, der mir gerade bei X über den Weg gelaufen ist, sind die Kabel nun mit einer schnittsicheren Ummantelung ausgestattet. Aber nicht nur das. Eine Manipulationserkennung sorgt dafür, dass eine über 120 dB laute Sirene losgeht und und zugleich eine große rote Lampe leuchtet. Zum Einsatz kommt hier „GridZon„, ein Angebot von LadeZon.
Diese neue Sicherung löst zugleich einen stillen Alarm aus und außerdem wirbt man mit GPS im Kabel. Der Diebstahlschutz ist jedenfalls extrem umfangreich und aufwendig. Das kostet noch einmal ordentlich Geld und belastet die Betreiber der Ladesäulen. Vermutlich werden sich Hersteller der Kabel etwas einfallen lassen müssen, einen besseren Diebstahlschutz schon ab Werk zu integrieren.
