Leapmotor etabliert sich zunehmend, die noch junge Marke aus China (2015 gegründet) ist auch in Europa auf dem Vormarsch und kann die monatlichen Verkäufe auf neue Höhen bringen. Dieses Jahr bleibt man wohl noch unter einer Million Einheiten, aber es geht steil bergauf.
Auch der europäische Markt wird für Leapmotor zunehmend wichtiger, was in meinen Augen an der richtigen Strategie liegt. Es werden die Marktsegmente bedient, die in Europa wirklich gefragt sind. Kompakte SUVs, die Golfklasse und demnächst mit dem B03 auch die elektrischen Kleinwagen, man findet bei Leapmotor fast immer das richtige Paket.
Leapmotor hat im Juli 2026 erstmals über 100.000 Autos in einem Monat ausgeliefert und den Vorjahresmonat gleich mal verdoppelt. Wie sich der nachfolgenden Grafik entnehmen lässt, ist das Wachstum beeindruckend und hält schon seit Jahren beständig an.
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Der Erfolg läge auch an diversen Faktoren wie der hohen Eigenentwicklungsquote, die laut Hersteller über 65 Prozent liegt. Noch ein großer wirtschaftlicher Faktor ist, dass man eine Plattformkompatibilität zu 88 Prozent hat. Man benötigt für die Menge an Modellen also nicht genauso viele unterschiedliche Plattformen.
Was die Chinesen seit Beginn an richtig machen, da müssen die deutlich älteren Hersteller wie Volkswagen erst noch hin. Universelle Plattformen, mehr Bauteile und Entwicklungen aus den eigenen Reihen. VW muss den technischen Vorsprung aufholen, während Leapmotor und Co. die Markenqualität der etablierten Hersteller einholen wollen.
Für mich ist Leapmotor die spannendste Marke für Elektroautos in Europa, denn sie bedient den Volumenmarkt und spricht die meisten Kunden an. Auch die neuen Modelle wirken durchdacht und passt, sind mit fairen Preisen ausgestattet. Alle reden über BYD, aber Leapmotor muss man auf dem Schirm haben.
