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Android

MegaN64: Nintendo-Emulator wird zur Werbeschleuder mit Virus-Alarm

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

Google Play Store Header

MegaN64 ist ein sehr populärer Emulator für Android, der in den letzten Wochen allerdings die Nutzer mit Virus-Meldungen verschreckt. Zudem gibt es aufdringliche Werbung, die sich teilweise im Hintergrund öffnen soll. Schon seit Dezember liest man in den Rezensionen vermehrt darüber, dass Virenscanner der Nutzer schon bei der Installation von MegaN64 angeschlagen haben. Und nicht nur das, manch ein Nutzer berichtet von extrem viel Datenverkehr im Hintergrund – bis zu 20 Gigabyte in einem Monat.

Anzeigen als Pop-Ups und andere Probleme

Des Weiteren berichten die Leute von großen Pop-Up-Anzeigen, die den kompletten Bildschirm einnehmen. Diese öffnen sich zufällig. Und als wäre das noch nicht genug, soll sogar immer wieder eine Webseite im Hintergrund geöffnet werden. Ist natürlich alles nicht so geil, deshalb dürfte vom MegaN64-Emulator vorerst abgeraten werden. Warum diverse Android-Virenscanner anspringen, Google Play Protect aber nichts unternimmt, ist eine noch ungeklärte Frage.

VIRUS! Wenn man die App installiert öffnet sich manchmal im Hintergrund, ohne dass man die App geöffnet hat, einfach Chrome und geht auf so ne Müllseite mit Werbung. NICHT INSTALLIEREN!!!

Gerade Pop-Up-Anzeigen sind heute keine Seltenheit mehr. Einige unseriöse Apps sind damit ausgestattet. Egal ob man diese Apps nun täglich nutzt oder nicht, hin und wieder tauchen einfach Anzeigen über dem kompletten Bildschirm auf. Für die Nutzer ist es deshalb oftmals schwer den Übeltäter ausfindig zu machen. (via)

MegaN64 (N64 Emulator)
Preis: Kostenlos

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Andi

    15. Januar 2019 at 11:15

    Den Link bei so einer App mit einzustellen, ist doch wohl eher förderlich für die App und eher verantwortungslos vom Autor.

    • Denny Fischer

      Denny Fischer

      15. Januar 2019 at 11:59

      Ist nun mal die Quelle für die Rezensionen. Zudem können die Leute abgleichen, ob die App auf ihrem Gerät installiert ist.

  2. Avatar

    behemoth0r

    15. Januar 2019 at 12:40

    Naja, man muss die Leute nicht vor ihrer eigenen Dummheit schützen. Wenn man schon liest, was die App verursacht, und sie sich trotzdem installiert, hat man sich den Virus / die Werbung auch irgendwo schwer verdient.

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