Mercedes hat bereits vor drei Jahren darüber gesprochen, dass man mit dem CLA EQ ein besonders effizientes und sparsames Elektroauto bringen wird. Zwei Gänge, neue Motoren, neue Technik. Grundsätzlich ist der CLA EQ effizient, aber er verliert weiterhin gegen Tesla.
Obwohl man bei Tesla schon lange nichts mehr an der Technik gemacht hat, ist die Kombination aus Leistungsabgabe und Effizienz bislang kaum schlagbar. Das schafft auch Mercedes mit dem vermeintlichen „Ein-Liter-Auto für das Elektrozeitalter“ nicht, wie man es einst angekündigt hatte.
Mercedes hat früher über Tesla gelacht und Anteile abgestoßen. Heute läuft man zumindest in diesem Punkt immer noch hinterher. Im neuesten Vergleich von EAM ist der CLA 250+ EQ auf einen starken Verbrauch auf der Autobahn von nur 16,9 kWh gekommen. Aber es geht besser.
SmartDroid.de bei Google folgenDenn das Tesla Model 3 Premium RWD schafft in diesem Vergleich noch mal weniger und kommt auf nur noch 15,7 kWh für 100 Kilometer. Durchschnittlich war man 117 km/h schnell, maximal 130 km/h. Also eine ganz normale und lockere Reisegeschwindigkeit.
Wo Tesla allerdings wirklich keine Chance hat, das ist an der Ladesäule. Die Ladung 10 – 80 Prozent dauert da einfach mal 34 Minuten gegenüber 22 Minuten beim Mercedes. Die neuere 800 Volt Plattform sticht das alte Tesla-System locker aus. In 20 Minuten hat der Mercedes über 60 Kilometer mehr als der Tesla nachgeladen.
Weiterhin bleibt jedoch der Fakt, dass de Tesla ne ganze Ecke günstiger ist. In diesem Fall notieren die Kollegen einen Preisunterschied von 11.000 Euro. Und das ist nur der Listenpreis bei Mercedes, da ist noch keine Sonderausstattung drin, die es bei Tesla im Grunde genommen gar nicht gibt.
Ich finde es ehrlich gesagt immer noch schade, dass bei Tesla im Volumenmarkt seit einigen Jahren nichts mehr passiert ist. 800 Volt hat man nur in den Cybertruck und in die Semi-LKWs gepackt.

Dass bei Tesla bzgl. Akku in den letzten Jahren nichts passiert ist stimmt ja so nicht ganz. Seit dem Q4/25 wird ein größerer LG-Akku mit 84kWh netto verbaut (für die Long Range/Performance Varianten) und ein größerer CATL LFP-Akku mit 64kWh netto für die Basisvariante.
800V ist eben immer noch teurer, deshalb setzen es ja auch VW und Hyundai/Kia in ihren Volumen-Modellen nicht ein (siehe ID.3/4 bzw. Kia EV 4/5). Durch die hohe Effizienz ist ein Model 3/Y auf der Langstrecke trotzdem nicht langsamer als diverse 800V Fahrzeuge, das sieht man ganz gut bei den 1000km Challenges von Björn Nyland auf YouTube. Der führt da eine Vergleichstabelle mit vielen Fahrzeugen, in der die Teslas immer noch oben mit dabei sind und deutlich teurere und vermeintlich schneller ladende Fahrzeuge in der benötigten Zeit schlagen. „Effizienz ist Trumpf“ könnte man es deshalb zusammenfassen. ;-)
an den Autor.
bitte überprüfen sie den realen Verbrauch des Tesla Model 3. Die Anzeigen im Fahrzeug sind leider nicht reale verbräuche bei Tesla.
bitte prüfen sie meine Aussage nach und überdenken sie ihre Aussage im Artikel
Dass Tesla nicht alle Verbraucher im angezeigten Verbrauch mitzählen würde ist ein Märchen, das sich leider hartnäckig hält. Ich empfehle dazu mal das Video „Is Tesla trip meter not counting everything?“ auf Youtube – da wird diese Behauptung sachlich widerlegt.
Wie bei allen E-Autos werden natürlich Verbräuche im Stand (also in Parkstellung) und in Ladeverluste nicht mit in den angezeigten Fahrverbrauch eingerechnet – sonst wird natürlich alles mitgezählt. Nebenbei bemerkt: Bei einem Verbrenner wird bspw. der Verbrauch einer Standheizung auch nicht mit eingerechnet.
Die Verbrauchsaussagen oben im Artikel sind zudem von der Zeitschrift „Elektroautomobil“ übernommen, die nach einer realen Vebrauchsrunde mit anschließendem Nachladen und Ablesen des Verbrauchs an der Ladesäule entstanden sind – daran gibt’s nichts zu rütteln, das Model 3 ist einfach sehr effizient.
Natürlich sollte man das Testen und dann vergleichen. Ich persönlich berechne die Effizienz von meinem Tesla selbst über den Verbrauch an der wallbox uns siehe da, ich bin sogar mit dem Model 3 vor dem Facelift verdammt gut dabei. ich bin regelmäßig auf der Autobahn unterwegs und fahre da mehrere hunderte bis tausende Kilometer und habe es bisher nie mit einem Leihwagen Geschäft weniger zu verbrauchen. darunter waren auch schon Mercedes Modelle die definitiv nicht schlecht waren, aber dennoch mehr verbraucht haben obwohl die Fahrzeuge zum Teil deutlich mehr kosten als meine alte Mühle. ich habe keine Ahnung wie Tesla das weiterhin genau Schaft oder warum die anderen Hersteller es immernoch nicht schaffen, aber zahlen lügen einfach nicht.
Kia EV6 und Hyundai iconic 5 sind keine Volumenmodelle laut „Der Charger“. Das nenne ich mal eine interessante Sichtweise
Ich glaube der Test passt perfekt für den Tesla, würde man andere Geschwindigkeitsprofile testen, z.B. 150km/ und dann nicht der Anzeige blind vertrauen, dann ist der Mercedes schon klar vorne.
und wenn man schnell von A nach B kommen will, dann lädet man den Mercedes nur 10 Minuten und dann weiter … dann ist der Tesla weit hinter dem Mercedes
Naja, was heiß für den Tesla. wo darf man 150 fahren, außerhalb von Deutschland?
Ich selbst fahre mit 37 und Kind auf dem Rücksitz auch ganz anders als früher, nämlich irgendwas zwischen 120 und 140.
Der Sweetspot liegt beim Model 3 etwa bei 170km/h, die Reisegeschwindigkeit betreffend.
Und die Fahrverbrauchsanzeige ist bei Tesla einer der genauestens die man in PKWs findet, das Gerücht, dass diese lügen würde, ist noch nie belegt worden aber in allen möglichen Sprachen widerlegt.
Deine Aussage macht hier also äußerst wenig Sinn, gerade wenn man bedenkt, dass die angeführten Werte im Artikel die Zahlen von der Ladesäule sind! Der gesamte Kommentar scheint also emotional getrieben zu sein.