Motorolas Dennis Woodside über Tablets mit Moto Maker, Wearables und modulare Smartphones

Dennis Woodside ist bekannterweise der Boss bei Motorola und hat sich in einem Interview wiedermal aktuellen Themen gewidmet. Unter anderem dazu, wann es dann auch mal ein Tablet von Motorola samt Moto Maker geben wird und wie die Zukunft der Wearables bei der Google-Tochter aussieht.

Motorola Logo

Wenn Leute wie Dennis Woodside sprechen, dann ist man immer ganz gespannt auf deren Aussagen. Woodside gehört immerhin zu den Menschen, die aus dem alten Motorola der letzten Jahre einen Hersteller gemacht haben, der mit innovativen Ideen bereit für die Zukunft ist. Egal ob es das Moto X mit komplett per Sprache nutzbarer Steuerung oder das Moto G als erstes echtes Budget-Smartphone mit ausreichend Systemleistung ist. Motorola wills wissen.

Tablets

Und Pocket-lint wollte von Dennis Woodside wissen, wie es denn nun mal mit einem neuen Tablet aussieht. Wie immer betont Woodside, dass Smartphones zunächst die oberste Priorität haben, die Nachfrage nach konfigurierbaren Tablets mit dem Moto Maker ist aber ebenso vorhanden. Eines Tages wird es ein Motorola-Tablet geben, das mittels Moto Maker vom Kunden selbst gestaltet werden kann, so Woodside. Detaillierter wurde er bei seinen Ausführungen aber nicht.

Wearables

Und wie schauts mit Wearables aus? Ebenso leitet Woodside die Antwort damit ein, zunächst den Fokus auf Smartphones von Motorola besonders hervorzuheben. Das liegt auch daran, weil Wearables, vor allem Smartwatches, bisher immer noch am Punkt 0 sind. Geräte wie Pebble sehen optisch wie aus dem vorherigen Jahrzehnt aus, das Display wirkt nicht sonderlich modern und ist nicht auf dem aktuellsten Stand, andere Hersteller können zudem bislang noch keinerlei Antwort darauf geben, was der Kunde wirklich will.

Modulare Smartphones

Ein weiterer interessanter Punkt war der, in dem es um modulare Smartphones ging. Project Ara heißt hier die Abteilung, die bei Motorola dafür zuständig ist. Mit so einem Smartphone kann man in Zukunft flexibel einzelne Elemente wie die Kamera, den Arbeitsspeicher, den Akku usw. selbst wechseln und somit das Smartphone nach eigenen Ansprüchen erweitern bzw. das Gerät sogar erneuern. Dennis Woodside meinte, er habe selbst schon Prototypen gesehen, die tatsächlich funktionieren. Viel Zeit bis zum Prototyp, der auch öffentlich gezeigt wird, scheint daher nicht mehr vergehen zu müssen. Entwickler können schon bald einzelne Module anfertigen, doch einen Zeitraum für den tatsächlichen Marktstart kann bislang noch nicht vorhersehen.

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