Smart und Mini haben ein Problem: Die günstigen Elektromarken von Mercedes und BMW sind angezählt

Smart #1 2026 3

Smart ist komplett abgestürzt, nach dem Aus des klassischen Fortwo und dem Start mit wesentlich größeren Elektroautos geht nicht mehr viel. Marktanteile und Absatzzahlen sind deutlich zusammengefallen, die Einstiegsklasse von Mercedes hat ein großes Problem. Mini hat keinen derart drastischen Wandel hingelegt, verkauft aber auch deutlich weniger als früher.

Gerade bei den Elektromodellen gibt es ein Problem, denn sie werden allesamt in China gefertigt. Für den Import nach Europa werden Strafzölle fällig. Zugleich heißt es, dass die Produktion in Europa kaum zu den Kosten möglich ist, damit sich die Autos noch lohnen. Besonders Smart ist angezählt, die Marke wankt wieder gewaltig.

Für Europa soll nun der neue Smart #2 die Kohlen aus dem Feuer holen. Es ist ein sehr stark an dem originalen Fortwo angelehnter Zweisitzer, der mit einer aktuellen Elektro-Plattform ausgestattet ist. Eine Reichweite von mehr als 300 Kilometern und mehr Stauraum sind große Vorteile. Durch die niedrig verbaute Batterie dürfte das neue Modell zudem wesentlich agiler sein.

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Smart #2 MIIT 1

Wenn der #2 scheitert, könnten die Tage von Smart gezählt werden. Es gibt für Geely keinen Grund, die Marke künstlich am Leben zu erhalten, wenn sie künftig nicht mehr zündet. Man bringt ohnehin die eigenen Elektroautos nach Europa und will damit teilweise auf Kosten der Ausstattung „günstiger“ sein.

Bei Mini sieht es nicht ganz so schlimm aus, aber auch hier müssen Veränderungen passieren. Das soll unter anderem durch vereinigte Plattformen geschehen. BMW erwägt laut dem Bericht des Manager Magazins eine gemeinsame technische Basis für künftige Klein- und Kompaktwagen. Das Prinzip soll sich an der stärkeren Wiederverwendung von Bauteilen bei der „Neuen Klasse“ orientieren.

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