Viele Dinge kann man heute online erledigen, doch beim Thema Medizin sind die Deutschen noch eher zurückhaltend. In einer Umfrage wurde nun geklärt, wie die Deutschen zur Telemedizin und anderen dazugehörigen Bereichen stehen. Dazu gehören online erreichbare Gesundheitsakten, die Online-Sprechstunde und auch die Ferndiagnose (Telemedizin). Letzteres gehört nicht unbedingt zu den Favoriten der Befragen (18 […]

Viele Dinge kann man heute online erledigen, doch beim Thema Medizin sind die Deutschen noch eher zurückhaltend. In einer Umfrage wurde nun geklärt, wie die Deutschen zur Telemedizin und anderen dazugehörigen Bereichen stehen. Dazu gehören online erreichbare Gesundheitsakten, die Online-Sprechstunde und auch die Ferndiagnose (Telemedizin). Letzteres gehört nicht unbedingt zu den Favoriten der Befragen (18 – 64 Jahre).

Ferndiagnose ist den Deutschen offenbar suspekt. Das hat eine Auswertung des Statista Global Consumer Survey ergeben. Demnach können sich nur neun Prozent der Befragten für telemedizinische Untersuchungen (digitale Fernuntersuchung, -diagnose und -überwachung) erwärmen. Auch eine Online-Sprechstunden würde nur etwas mehr als jeder Fünfte nutzen (22 Prozent). Fast ein Drittel lehnt digitale Services von Ärzten vollständig ab. Für die großen Krankenhausbetreiber ist das keine gute Nachricht. Gerade erst hat Fresenius eine neue Telemedizin-Plattform angekündigt. Dazu heißt in einem Art dpa-Artikel: „Patienten könnten sich künftig über eine digitale Plattform einwählen und auch per Video Kontakt mit einem Arzthelfer aufnehmen, der zunächst gesundheitliche Beschwerden abfrage. Anschließend werde ihnen eine Video-Sprechstunde, der Gang in die Notfallambulanz oder zu einem nahen Facharzt empfohlen.“

Statista

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.

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