VW ID Unyx 09 enttäuscht mit schwacher Reichweite bei 92 kWh Akku

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Einen Punkt haben viele chinesische Elektroautos gemeinsam und das ist die fehlende Effizienz der integrierten Antriebe. Die Elektroautos aus China laden zwar wesentlich schneller als deutsche oder europäische OEMs, müssen aber oftmals wieder schneller an die Ladesäule und da macht der VW ID Unyx 09 keine Ausnahme.

Die wirklich sportlich anzusehende Limousine kommt auch mit dem reinen Heckantrieb umgerechnet nur ca. 600 Kilometer weit, obwohl VW hier einen rund 92 kWh großen Akku integriert. Ein CLA von Mercedes würde mit dieser Kombination über 800 Kilometer weit fahren, die C-Klasse hat trotz Allrad immer noch 150 Kilometer mehr Reichweite (auf dem Papier).

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Wählt man beim ID Unyx 09 dann doch die nächste Leistungsstufe, nämlich den Allrad mit 380 kW bzw. 516 PS, dann bleiben noch ca. 560 Kilometer Reichweite übrig (von CTLC zu WLTP umgerechnet). Das ist okay, weil der ID Unyx 09 eher sportlich auf Performance ausgelegt ist, aber die Batterie ist und bleibt halt im Verhältnis dazu sehr groß.

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Dafür bietet VW hier eine 800 Volt starke Plattform, die wohl auch im Xpeng P7 steckt. Die in Europa angebotene P7+ Version lädt mit bis zu 446 kW und hat die Ladung von 20 – 80 Prozent in nur zehn Minuten erledigt, da wird der Unyx 09 sicherlich ähnlich stark sein. VW hat aktuell in Europa nichts dergleichen im Angebot, auch nicht bei Audi.

Wie in den Kommentaren zurecht angemerkt, kann der Reichweitenwert auf dem Papier auch übertroffen werden. Da gibt es unterschiedliche Ergebnisse, aber Xpeng fiel bereits positiv auf. Das kann natürlich auch beim Unyx 09 passieren, weil hier Technik des chinesischen Partners drinsteckt. Die verbauten Elektromotoren sollen jedoch von VW kommen, eine durchaus ungewöhnliche Mischung.

Lesenswert: Die coolsten VW-Modelle aus China, die es in Europa schaffen könnten

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2 Kommentare zu „VW ID Unyx 09 enttäuscht mit schwacher Reichweite bei 92 kWh Akku“

  1. Ich verstehe nicht wie es sein kann, dass sich selbst bei den Autojournalisten immer noch nicht herumgesprochen hat, dass viele chinesische E-Autos in der Realität deutlich effizienter sind als der WLTP Wert es vermuten lässt und im Vergleich deutsche oft in der Realität weniger effizient sind als man glaubt, obwohl es mittlerweile Tests ohne Ende gibt die das belegen. Z.B. der größte Norwegische Automobilclub macht jedes Jahr Sommer- und Winterreichweitentests und da kommt regelmäßig raus, dass die meisten chinesischen Autos ihre WLTP Reichweite übertreffen, teils deutlich während deutsche diese oft verfehlen oder nur genau erreichen. Im Winter ist es noch extremer, weil da viele chinesische und die Südkoreanischen Autos deutlich weniger Reichweite verlieren als die deutschen. Weiters sagen der WLTP Wert und auch der CLTC sehr wenig über den Verbrauch bei hohen Geschwindigkeiten aus, gerade da sind chinesische Autos aber oft gut, speziell wenn es Autos mit sehr guter Aerodynamik sind. Genügend Tests zeigten z.B. dass der XPeng P7+ genauso effizient ist wie der Mercedes CLA auf der Autobahn und in der Stadt sogar tendenziell effizienter obwohl der CLA so wie alle neuen Mercedes auf ein 2-Gang Getriebe setzen. Der XPeng G6 AWD Perfomance wiederum hat bei einem Vergleichstest mit dem iX3 Neue Klasse (die Autos sind nehezu genau gleich groß) in der Stadt auf der selben Strecke zur selben Zeit einen 3 kWh niedrigeren Verbrauch per 100 km gehabt als der BMW. Der XPeng X9 gilt sowieso als Effizienzwunder für einen Van und schlägt jede deutsche Konkurrenz. Der Leapmotor C10 AWD hat im Winter bei nahezu gleichen Temperaturen und gleicher Durchschnittsgeschwindigkeit genauso viel verbraucht wie der BMW i5 Touring als Heckantrieb und weil die Akkus genau gleich groß sind, daher die gleiche Reichweite, obwohl er laut WLTP über 100 km weniger Reichweite hat als der BMW. Und kürzlich wurde bei einem Test die Reichweite vom Mercedes GLC EQ gegen die vom Zeekr 7X AWD getestet. Die Autos fuhren zur selben Zeit die selbe Strecke und der Mercedes hat trotz seinem 2-Gang Getriebe und der Disconnect Achse vorne nur 30 km mehr geschafft auf der Autobahn als der mittlerweile zwei Jahre alte Zeekr der bei der Effizienz mit XPeng z.B. nicht mithalten kann. Herzlich wenig für soviele unnötige zusätzliche Teile und wenn da was kaputt wird, wirds richtig teuer. Laut WLTP sollte der Mercedes übrigens über 90 km weiter kommen. Und das war im Sommer, im Winter schwindet der Reichweitenvorteil des Mercedes wahrscheinlich komplett. Ein XPeng G6 ist jetzt schon gleich effizient, obwohl auch schon etwas älter und weniger Effizient als P7+ und X9

    1. Ist durchaus ein Punkt, den habe ich in diesem Fall vielleicht nicht berücksichtigt. Allerdings ist es das auch schwierig. Guck mal auf die aktuellsten Ergebnisse. GLB und GLC übertreffen WLTP, CLA unterbietet. Wie belastbar sind die Ergebnisse dann? Oder der Xpeng X9. Schneidet im Sommer als Sieger ab, lag im Winter im Mittelfeld – der CLA hat wenigstens in beiden Tests konstant schlecht abgeschnitten.

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