Xpeng setzt ganz eindeutig auf Wachstum, aber man kann nicht dauerhaft des Geld zum Fenster rausschmeißen und deshalb werden nun interne Sparmaßnahmen umgesetzt. Dabei geht es vor allem um die Entwicklung und Planung der Modelle, hier werden mehrere Teams zusammengelegt.
Bislang gab es intern vier Produktlinien, die mehr weniger unabhängig voneinander neue Autos entwickelt haben. Aber vier eigenständige Teams, das ist teuer und behindert möglicherweise die internen Abstimmungen. Aus diesen vier Teams werden nun zwei.
Die bisherigen Linien F und I sollen in der G-Linie aufgehen, die günstigere Mona-Baureihe (bei uns bislang als L03 bekannt) bleibt in der D-Linie. Xpeng hat den Umbau laut EVs und 36Kr noch nicht öffentlich bestätigt. Die Anzahl der kaufbaren Autos wird jedoch nicht reduziert.
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Auch Aufgaben von Führungskräften sollen neu verteilt worden sein. 36Kr nennt eine Bündelung von Entwicklungsressourcen und weniger Überschneidungen zwischen Modellen als mögliche Gründe.
Xpeng hat zuletzt zwar eine bessere Marge realisiert, dennoch einen Quartalsverlust hinnehmen müssen. Das werden Gründe für die Veränderungen sein.
Ähnliche Vorkehrungen kennen wir von Volkswagen, ein enger Partner von Xpeng in China. Der wesentlich größere Konzern legt zum Beispiel mehrere Werke zu einzelnen Regionen zusammen, die wiederum ihre eigene Führungskraft haben. Das verkürzt die Abstimmungswege erheblich und nimmt einzelnen Standorten die Verantwortung.
SmartDroid.de als Quelle bei Google