Der LFP-Akku gilt inzwischen auch im Westen als Standard, die europäischen Automarken setzen bei den günstigeren Modellen auf diese Technologie und Hersteller wie Ford setzen für ihre elektrische Zukunft sogar sehr intensiv auf LFP. Aber es kommt neue Konkurrenz und das sogar aus den USA.
GM hat mit seinem Partner angekündigt, dass sie die erste weltweite Serienproduktion für prismatische Lithium-Mangan-reiche Batteriezellen anstreben. Der entscheidende und spannendste Unterschied für den Endkunden ist die höhere Energiedichte, sie soll die LFP-Akkus um ganze 33 Prozent übertreffen können.
Was derzeit bei den Ankündigungen noch fehlt, sind wirklich konkrete Angaben zu den Dimensionen und zum Energiegehalt final verwendeter Akkus. Für uns wäre schon interessant, ob man deshalb ein Elektroauto anbieten könnte, das aufgrund dieser Batterie zum Beispiel auf 65 statt 50 kWh kommen würde.
SmartDroid.de bei Google folgenAuch bei anderen Punkten wie Ladeleistung und Lebensdauer hielt man sich bei dieser Ankündigung noch zurück. Dennoch zeigt sich GM optimistisch und sicher, dass diese Batterien künftig in den eigenen Elektroautos verbaut werden. Diese Zellen sollen vor allem als kostengünstigere Technologie mit höherer Energiedichte eingesetzt werden.
LFP-Akkus machen weiterhin gute Fortschritte
Auch die LFP-Technologie macht Fortschritte. In China strebt man für die kommenden Jahre ebenfalls eine optimierte Energiedichte an, während die maximalen Ladeleistungen mit den heutigen Megawatt-Systemen langsam an ihre Grenzen kommen.
Eine höhere Energiedichte macht vereinfacht gesagt möglich, dass man auch aus recht kleinen Batterien für kleine Autos gute Reichweiten erzielen kann oder bei mittelgroßen Autos künftig noch mehr Reichweite bei gleichbleibender Akkugröße gewinnt. Ein gutes Beispiel ist der kommende Smart #2.
