ID. ERA 9X enthüllt: VW erreicht neues Level mit Hilfe aus China durch Xpeng

VW ID. ERA 9X

Mit dem ID. ERA 9X geht Volkswagen einen komplett neuen Weg, das Flaggschiff-SUV hat einen neuen Antrieb (Range Extender) und ist dank einer chinesischen Kooperation auf einem anderen Level. Der jetzt enthüllte Innenraum ist brutal, zumindest aus VW-Sicht.

In Deutschland wird für gewöhnlich über die hohen Preise bei VW geredet, in China liefert man dafür jetzt auch ab. Über Bildschirme im Auto kann man freilich diskutieren, aber dieses Angebot scheint genau den Nerv der Zeit zu treffen, wenn man ein großes Luxus-SUV kaufen möchte, auch wenn es ein VW-Logo auf der Motorhaube trägt.

Breitbild-Ablenkung garantiert

VW ID. ERA 9X 2

Der rausgezoomte Blick offenbart noch deutlich mehr, abgesehen von dem großen zweigeteilten Bildschirm am Armaturenbrett gibt es außerdem einen großen Bildschirm für die hinteren Sitze an der Decke des Fahrzeugs. Wobei die ersten Bilder des Innenraums auch zeigen, dass die vorderen Sitze in Liegeposition vom dem riesigen Fernseher profitieren.

VW ID. ERA 9X 1

Mit der Beleuchtung im Innenraum sieht das ganze Paket noch etwas krasser aus. Würdet ihr hier vermuten, dass das ein Volkswagen ist? Ein echtes Highlight, etwa an den hinteren Türen, ist die In-Mold-Display-Technologie, die unbeleuchtet auch nicht sichtbar ist.

VW ID. ERA 9X 4

Dieses Display, das direkt mit dem Kunststoffteil verbunden ist, findet man im ID. ERA 9X außerdem hinter dem Lenkrad für die wichtigsten Tachometer-Daten. Eigentlich wäre es cool, wenn man nur diese Displays einsetzen würde, das würde ein äußerst cleanes Design ermöglichen – diese Chance wurde verspielt.

In Mold Tacho VW ID Era 9X

Der neue VW ist eher ein angepasstes Xpeng-Modell

Xpeng ist offensichtlich federführend in diesem Projekt, ein paar Elemente kennt man daher aus Xpeng-Modellen. Volkswagen hat mit dem Konkurrenten in China eine enge Partnerschaft für eine Vielzahl neuer Modelle, die technisch auf dem höchsten Niveau sind und in China bei den Kunden punkten können. Das zeigt aber auch: Das VW-eigene Cariad ist gescheitert.

Der entscheidende Kritikpunkt, der auf jeden Fall berechtigt ist: Kann es VW jetzt ohne China-Technik nicht mehr selbst? Ich würde vermuten, dass der Chinese dann doch lieber zur heimischen Marke greift. Nach Angaben von VW habe man aus der engen Partnerschaft gelernt, künftig gibt es wohl wieder mehr aus Eigenregie.

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