CUPRA Born 2026: Update bringt 326 PS, 600 km Reichweite und V2L-Funktion

Cupra Born VZ 2026

Cupra setzt den Born neu auf, die 2026er Generation macht den Anfang der neuen Elektromodelle der VW-Gruppe dieses Jahr und bringt bereits viele Neuerungen mit. Cupra spendiert dem Born ein paar optische Neuerungen, darunter neue dreieckige Matrix-LED-Scheinwerfer, das beleuchtete Markenlogo und eine neue Frontpartie im Sharknose-Stil.

Cupra Born 2026 3

Aber ganz ehrlich? Uns interessiert doch viel mehr die echten (technischen) Verbesserungen, denn daran muss sich ein Elektroauto heute messen lassen. Es ist kein riesiger Sprung, aber einiges ist schon dabei. Gesondert berichteten wir euch etwa schon von dem neuen Android-Infotainmentsystem, weg von der alten Linux-Variante, die über Jahre nur Probleme machte.

Größere Bildschirme, neues Betriebssystem und echte Tasten am Lenkrad

Aber nicht nur dieser Bildschirm wächst auf fast 13″, auch der digitale Tachobildschirm ist mit nun 10,25″ eine ganz andere Nummer als die 5,3″ vom alten Born. Das werden nicht alle feiern, aber es passt einfach in die Zeit und ermöglicht Cupra auch hier einen deutlich wiedererkennbaren Look über eine „coole“ eigene Softwaresprache.

Cupra Born 2026 2

Erfreulich sind nicht nur die größeren Bildschirme, wenn man denn Bildschirme mag, sondern auch die Rückkehr klassischer Tasten und Walzen am Lenkrad. Die „Slider“ für die Klimaanlage sind geblieben und damit weiterhin ein Nachteil für die haptische Bedienung, werden jetzt aber beleuchtet.

Cupra Born 2026 Lenkrad und Infotainment

Mit der 79 kWh Batterie schafft der Born im besten Fall 600 Kilometer nach WLTP und der kleine Akku soll noch für 450 Kilometer gut sein. Für diese Klasse absolut in Ordnung. Aber einige werden vermutlich eher zum VZ greifen, der mit 545 Nm und 326 PS ordentlich Leistung hat. Die 5,6 Sekunden für den Sprint auf 100 km/h finde ich aber immer noch eher zaghaft.

Über die jetzt ebenfalls integrierte Vehicle-to-Load-Funktion dient die Antriebsbatterie als Stromquelle für externe Geräte wie Laptops oder E-Bikes. Bei den USB-C-Anschlüssen im Auto gibt es sogar bis zu 90 Watt für Smartphones und ähnliche Geräte, kabellos noch bis zu 15 Watt. Sennheiser verbaut auf Wunsch ein fettes Lautsprechersystem – auch für speziellen Fahrsound im Sportmodus.

Abschließend bleibt noch: Cupra integriert einen verbesserten Travel Assist, der nun auf Cloud-Daten zugreift und Kreuzungen sowie Ampelanlagen berücksichtigt.

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