Elektroautos sind aktuell noch recht teuer, es braucht schon einige Rabatte oder Aktionen für sehr gute Preise. Schuld hat daran unter anderem die Batterie und ein bisschen auch die Dominanz des chinesischen Marktes. Das soll sich ändern, daran arbeiten unter anderem Hersteller wie Nissan.
Erst hat man komplett verschlafen, jetzt will man aufschließen und überholen. Nissan ist eine Partnerschaft eingegangen und arbeitet an einer neuen Batterie-Technologie. Der entscheidende Unterschied ist dabei, welche Rohstoffe in dieser Batterie zum Einsatz kommen.
Mit von der Partie sind in dieser Zusammenarbeit Nissan Technical Center Europe, Gelion und die Universität Oxford. Die von Gelion entwickelte NES-Technologie ersetzt teure und knappe Rohstoffe wie Nickel und Cobalt durch kostengünstigen und weltweit reichlich vorhandenen Schwefel.
SmartDroid.de bei Google folgenAuch in der Produktion wird einiges anders sein, das soll die Fertigung deutlich effizienter machen und die Produktionskosten drücken. Zugleich sei man deutlich weniger abhängig von China, was wohl der größte Benefit aus unternehmerischer Sicht ist. Im Vergleich mit der LFP-Technologie könnte man die Kosten halbieren, so Gelion.

„Günstiger als China“ ist ein extrem ambitioniertes Ziel. Aber man muss groß denken, um wirklich etwas erreichen zu können. Die Versprechungen bei diesem Projekt klingen mal wieder gut.
Für den Endkunden sind die genannten Daten ziemlich spannend. Angeblich soll es schon 2028 im ersten Serienfahrzeug losgehen. Derzeit sieht es deshalb danach aus, dass es bis 2030 einige neue Batterie-Arten geben wird.
Allerdings wird von den extrem vielen Ankündigungen am Ende bestimmt nicht viel übrig bleiben. besonders die große Anzahl an kleineren Start-Ups in diesem Marktsegment wird sich deutlich verkleinern, das erwarten Experten auch bei den chinesischen Automarken (derzeit über 100). (via Electrek)
