Samsung Galaxy S26 im Test: Das neue Schnellladen mit 60 Watt im Vergleich mit 45, 25 und 15 Watt

Samsung Galaxy S26 Ultra 3

In einem Vergleichstest lässt sich sehr gut erkennen, welche Zeitersparnis das nun maximal 60 Watt schnelle Laden der Galaxy S26-Serie mitbringt.

Im Vergleich mit der Konkurrenz muss man sagen, sind Apple, Google und Samsung weit zurück, wenn es um Schnellladen mit und ohne Kabel geht. Dreistellige Geschwindigkeiten sind bei Chinesen fast schon normal. Bei Samsung gab es 2026 auch ein Upgrade, das Galaxy S26 Ultra lädt nun mit bis zu 60 Watt, das S26+ erreicht 45 Watt per USB-C-Kabel. Das ist okay.

Bis 100 Prozent: Vorteil der 60 Watt fällt nicht allzu groß aus

Aber gibt es einen merklichen Sprung? Wie die Zahlen vorab schon vermuten lassen, ist der Unterscheid eher geringfügig, aber er ist im stressigen Alltag vielleicht entscheidend. Ein Test von „Lover of Tech“ gibt etwas mehr Aufschluss.

Beim Aufladen bis 100 Prozent haben die maximal 60 Watt für eine Ladezeit von 53:40 Minuten gesorgt, bei maximal 45 Watt muss man allerdings nur rund 5 Minuten länger warten. Zu 25 Watt ist der Unterschied mit 10 Minuten ein wenig deutlicher.

S26 Lade Vergleich

Laden bis 80 Prozent in einer halben Stunde

Was ich hingegen noch spannender finde, ist der Wert von 80 Prozent, der üblicherweise als alltägliches Maximum empfohlen wird. Dieser wurde nach etwas über 33 Minuten bei den maximal 60 Watt erreicht. Nach dieser Zeit erreichte das Gerät mit 45 Watt noch 73 Prozent, mit 25 Watt nur 60 Prozent und bei 15 Watt sind es lediglich 38 Prozent gewesen.

S26 Lade Vergleich 80 Prozent

Es war im Vorfeld die Rede davon, dass die Ladekurve generell besser sei, aber das Galaxy S26 Ultra hat durch die 60 Watt dennoch keinen riesigen Vorteil zum Vorjahr. Am Ende muss man sich eigentlich selbst die Frage stellen, ob einem die Ladezeit zu lang ist und deshalb vielleicht eher ein Smartphone eines anderen Herstellers spannender ist.

Unterschied zur Konkurrenz und mehreren Generationen

Der größere Unterschied ist also erst im Vergleich zu älteren Smartphones sichtbar, die bei nur 25 Watt hängen. Dann ist der Sprung auf 60 Watt schon ordentlich. Noch deutlicher wird es zu den Chinesen: Ein Xiaomi 17 Ultra oder Vivo X300 Pro laden per Kabel mit maximal 90 Watt und 50 bzw. 40 Watt kabellos. Dafür braucht es dann aber schon sehr leistungsfähige Netzgeräte.

Im Alltag dürfte man wohl meistens auf Netzgeräte mit 15 bis 65 Watt treffen. Selbst für ein Macbook bietet Apple maximal 70 Watt an. Ich denke, man wird schnellere Netzteile im Alltag (außerhalb der eigenen vier Wände) selten vorfinden, wenn man sie nicht explizit kauft und dabei hat. Ich merke jedoch schon deutlich, dass ich ein Vivo X300 Pro deutlich flotter vom Ladegerät abziehen kann als ein Pixel 10 Pro und dann immer deutlich mehr Akku habe.

Der größte Vorteil der letzten Jahre ist meines Erachtens jedoch der USB-C-Standard gewesen, das hat in meinem Alltag wirklich viel zum Positiven verändert. Ein einziges Kabel für Macbook, Smartphone, iPhone und zur Bildübertragung auf HDMI an meine Monitore. Gleiches gilt für die Verbindungen in unseren Autos, es braucht nur noch ein einziges Kabel.

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