Amazon Alexa: Kritik an fehlerhafter Spracheingabe und langsamer App wächst vor Start von Alexa+

Amazon Echo Dot Alexa Hero 2

Amazon hat Alexa jetzt schon viele Jahre am Start, doch schon länger tut sich nichts mehr. Alexa+ ist inzwischen der große Hoffnungsschimmer für viele Kunden, die enttäuscht sind.

Inzwischen wächst zunehmend der Teil der Nutzer, die mit Alexa eher schlechte Erfahrungen haben und von fehlerhaften Sprachbefehlen frustriert sind. Oft wird nicht erkannt, was der Nutzer gesagt hat oder es wird nicht tatsächlich das ausgeführt, was eigentlich erkannt wurde.

Besonders nervig: Basics funktionieren nicht. Was in unserem Haushalt noch relativ zuverlässig klappt, wenn ich es sage, funktioniert bei meiner Frau oftmals nicht. Auch nach vielen Jahren hat sich nichts geändert, Alexa ist nicht besser geworden oder wurde irgendwie optimiert.

„Das habe ich leider nicht verstanden“.

Alexa basiert auf einfachster Intent-Erkennung, Alexa+ bringt KI mit

Immer mehr Leute äußern sich in den Kommentarspalten, dass sie ihre Echo-Lautsprecher mit Alexa nur noch für simpelste Dinge wie Timer nutzen. Und selbst da fallen Fehler auf, die schon seit Jahren bekannt sind, z. B. „Timer gestellt auf eins Stunde und 8 Minuten“.

Fast noch katastrophaler ist die Alexa-App, die ich als lähmend langsam bezeichnen würde. Mal schnell darin Geräte steuern? Geht nicht, jedenfalls nicht schnell. Die App lädt langsam und ist stellenweise absurd umständlich aufgebaut. Das ist eine Baustelle im Alexa-Ökosystem, die schon ewig existiert.

Die vorherrschende Meinung ist, dass die Geräte nicht mehr so gut funktionieren wie noch vor ein bis zwei Jahren. Dahinter könnte man böswillig behaupten, dass Alexa den Umstieg auf Alexa+ vorbereitet und Kunden damit zum Wechsel bewegen möchte. Oder die Hardware ist so kostengünstig gebaut, dass einige kalkulierte Obsoleszenz für späteres Upselling dahinter vermuten.

Amazon-Hardware ist teilweise so günstig, dass sie irgendwann versagt

Ich hatte das ähnlich mit einem Fire TV Stick 4K Max. Die erste Generation lief erst zwei Jahre flüssig und schnell, doch dann kam es beständig zum fehlerhaften Verhalten, zu Abstürzen und einer ruckelnden Bedienung. Weil ich ein Heimkino mit zwei Echo Studio nutze, blieb mir nicht viel übrig und ich wechselte einfach auf die neuere Generation, die natürlich wieder extrem flüssig bedienbar ist.

Was Amazon dabei wirklich klug macht, ist das „Upgrade-Angebot“. Zum Zeitpunkt des Beitrags bietet man mir auch für das Upgrade meiner Echo Studio-Lautsprecher immerhin fast 50 Euro Rabatt an, wenn ich mir die neuere Generation zulege. Allerdings wird rund um Ostern wahrscheinlich jeder diesen niedrigen Preis erhalten.

Alexa+ ist jetzt schon ewig angekündigt, aber der Marktstart in Europa dauert noch eine Weile. Von den Sprachmodellen erhoffen sich viele eine Verbesserung, nur dummerweise funktioniert Alexa+ nur auf neueren Echo-Geräten und nicht auf alten Modellen.

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