Geely ist bekannt, denn diese Technik steckt unter anderem bei Polestar und bei Smart drin. Nun starten die Chinesen mit eigenen Modellen in Europa und wollen Marktanteile gewinnen.
Berechtigte Frage: Kann das klappen? Ich finde es jedenfalls etwas schwierig, wenn der Mutterkonzern nun mit eigenen Modellen auf den Markt kommt, wo die europäische Tochtermarke eigentlich zuhause ist. Aber man wird die Fahrzeuge vermutlich etwas anders positionieren wollen.
Geely E5 ist die introvertierte Version des Smart #3
Beim Geely E5 gibt es jedenfalls große Ähnlichkeiten zum Smart #3, das gilt auch für die Akkugrößen von 60 bzw. 86 kWh. Maximal 475 Kilometer Reichweite gibt es hier, was für ein 4,62 Meter langes SUV kein Fabelwert ist, aber der „sportliche“ Bruder von Smart kommt sogar nur 455 Kilometer weit. Beim E5 gibt es grundsätzlich einen 218 PS Elektromotor und Alternativen.

Dass man bei Geely ein wenig anders in den Markt geht, zeigt der Preisunterschied von rund 3.000 Euro, die der Geely E5 günstiger als der Smart #3 Pro ist. Basispreis beim E5 liegt bei 37.990 Euro. Außerdem gibt es bei Geely keine Ausstattungen wie die Brabus-Variante des Smart, die gerade in Deutschland gut bei Kunden ankommt.
Geely startet in Deutschland erst mal mit diesem einen Elektro-SUV und bietet außerdem noch einen Plug-in-Hybrid an. Das ist das übliche Paket, womit die Chinesen gerade nach Europa kommen. Entscheidend ist meines Erachtens für den Erfolg jedoch mehr der Vertriebsweg und nicht das bloße Angebot an Fahrzeugen, welches wir so ähnlich auch woanders finden.
Geely will ab Mai 2026 in Deutschland starten. Mich reißt das erste Paket jetzt nicht vom Hocker, aber elektrische SUVs in der Mittelklasse für unter 40K sind schon eine Ansage für den Markt und dann werden einige Kunden noch die Förderung einbeziehen können.
