Es ist besonders spannend, wie BYD seine Bestandsmodelle technisch massiv aufwertet. Das haben wir zuletzt beim BYD Atto 3 Evo gesehen, und es sollte demnächst weiterhin in der Mittelklasse passieren – unter anderem beim Seal 06 GT.
Der große Vorteil ist diesmal, dass dieses wohl die neue Blade-Batterie 2.0 und damit die Flash-Charging-Technologie bekommt. Diese hat BYD vor wenigen Wochen in einer neuen Version vorgestellt. Das System ermöglicht die Aufladung von 10 auf 70 Prozent in nur 5 Minuten, während der Akku auf 97 Prozent in unter 10 Minuten geladen ist.
Neue Blade-Batterie 2.0 und Flash-Charging
Freilich braucht es dafür die entsprechenden Flash-Charging-Stationen, die BYD ebenfalls vorgestellt hat und 2026 sogar in Europa errichten will. Geplant sind die ersten Ladestationen an großen Autobahnkreuzen und an BYD-Niederlassungen.

Wobei es leider immer noch nicht sehr konkret ist, wann diese ersten Flash-Charging-Stationen in Europa und Deutschland entstehen und wie schnell das passieren wird. Daher ist auch noch nicht bekannt, wann die ersten Flash-Charging-Elektroautos wirklich verfügbar sind.
Marktstart des Seal 06 GT und Denza Z9 GT
Eigentlich ist der Denza Z9 GT in seiner Neuauflage für dieses Jahr geplant. Ob der Termin für April 2026 wirklich gehalten werden kann, würde ich aber erst mal abwarten. Wir müssen auch abwarten, wann zum Beispiel ein Seal 06 GT überhaupt nach Europa kommt.
Der Golf-Herausforderer in durchaus sportlicher Form ist auf jeden Fall attraktiv, aber bislang war das Modell für Europa nicht vorgesehen.

Der Seal 06 GT ist in der Mittelklasse und das soll sich durch die neue Plattform wohl nicht ändern. Eigentlich cool für Europa, aber BYD hat sich zuletzt mehr auf SUVs fokussiert. Beim Atto 3 Evo (startet günstig bei uns) wurde zwar auf 800 Volt gewechselt, aber nicht auf die über 1.000 kW starke Flash-Charging, die 220 kW sind da schon mickrig im Vergleich.
