Skoda Peaq 2026: Die wichtigsten Details zu Reichweite, Platzangebot und Eindrücke zum Elektro-SUV

Skoda Peaq Hero

Zunächst ist es die Speerspitze im elektrischen Segment von Skoda, der neue Peaq bahnt sich seinen Weg und es gibt nun noch einmal mehr Details zum großen Elektro-SUV.

Es ist aber nicht so groß wie bei Premium-Herstellern, bei den Core-Marken von VW wird Größe noch ein wenig anders definiert und somit kommt der Peaq auf eher „kleine“ 4,87 Meter in der Länge. Bei anderen Marken wären wir trotz der sieben Sitze wohl schon deutlich über 5 Meter, ein Tesla Model Y L ist etwa fast rund 5 Meter lang.

Der Skoda Peaq ist gar nicht mal so groß

Das neue Elektro-SUV aus Tschechien bietet Platz für bis zu sieben Personen, wobei die dritte Sitzreihe vor allem für Kinder oder Erwachsene bis zu einer Körpergröße von 1,78 Metern geeignet ist – für ausgewachsene Menschen also eher Notlösung.

In der zweiten Sitzreihe kann man durch 15 Zentimeter verschiebbare Sitze den Platz noch etwas variieren, also mehr Platz im Fond generieren oder mehr Platz dahinter.

Skoda Peaq getarnt

Nutzt man nur fünf Sitze, dann bietet der Kofferraum gut 1.010 Liter Volumen, als Siebensitzer stehen nur noch 299 Liter zur Verfügung. Beim Frunk gibt es die VW-typisch eher mickrigen Abmessungen, in die 35 Liter passt nicht viel rein.

Skoda bietet den Peaq mit der typischen MEB-Plattform an, da ist am Schnelllader schon bei maximal 190 kW Feierabend. Weil der große Akku wohl 91 kWh mitbringt und die Ladekurve bei VW bekanntlich nicht die schönste ist, muss man wohl mit recht langen Pausen rechnen. Skoda verspricht aber keine abrupt abfallende Ladekurve, ohne dabei genauer zu werden.

Verbrauch auf erster Testfahrt etwas hoch

Immerhin soll man wenige Ladepausen planen müssen, weil die Reichweite bei großer Batterie noch 600 Kilometer nach WLTP beträgt. Oder werden es doch mehr? Beim ADAC schreibt man von 17,7 kWh Verbrauch auf der ersten Testfahrt ohne Autobahn oder Landstraße und das in einer etwas wärmeren Umgebung (Comer See), was weitere Autojournalisten bestätigen.

Im Winter in Deutschland könnte das schon schlechter ausfallen, ich kenne das von meinem Ioniq 5 und da bleiben nicht viel von den 570 Kilometer (WLTP) übrig. Während meine Ladezeit dann bei 18 Minuten liegt, wird man dem Skoda wohl eher 28 Minuten stehen müssen. Auf einer langen Reise kann das einen riesigen Unterschied machen – im negativen Sinne.

Skoda macht übrigens auch komische Dinge, setzt im Innenraum zum Beispiel auf ein (über 13″ großes) vertikales Display für das Infotainment, während man bei den VW-Marken ansonsten horizontale Bildschirme findet. Hoffen wir mal, das die Software dafür wirklich ausgerichtet ist. Es dürfte übrigens die neue Android-Basis sein, also auch mit YouTube und dann is das vertikale Format schon wieder blöd.

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