Es gibt natürlich selten einen Grund dazu, aber Google wird dennoch ab der Pixel 10-Serie eine Sperre einführen, damit die Rückkehr zu älterer Android-Software nicht mehr möglich ist.
Hintergrund sei vor allen Dingen ein Schutz vor bekannten Sicherheitslücken. Der Wechsel auf eine ältere Android-Version würde auch wieder Sicherheitslücken auf ein Gerät holen, die durch die neuere Software eigentlich geschlossen worden sind. Dieses Sperrsystem kommt wohl schon seit dem Pixel 6 zum Einsatz.
Die Rollback-Sperre gilt derzeit jedoch nicht für die Pixel 10-Serie, das wird sich künftig ändern. Für die gesamte aktuelle Pixel Baureihe inkl. Pixel 10a deutet sich der neue Schutz an. Der Mechanismus ist Bestandteil des Verified-Boot-Frameworks von Android, auch andere Hersteller machen das und verhindern die „einfache“ Rückkehr zu alter Software.
Es gibt damit vor allem das Risiko, dass ein fehlerhaftes Update nicht mehr einfach so rückgängig gemacht werden könnte. Dann wäre das manuelle Einspielen eines kompletten OTA-Images über einen Computer notwendig, was schon etwas aufwendiger ist. Betrifft das viele Leute? Eher nicht.
Kritiker aus der Modding und Entwickler-Community sehen in der Hardware-Bindung der Bootloader-Version jedoch eine deutliche Einschränkung der Eigentumsrechte ihrer Geräte.