BYD will mit neuen Modellen „europäisch wirken“

BYD Seal 06 GT 2026

Während gerade in China die Nachfrage nach großen SUVs steigt, teilweise mit drei Sitzreihen, erkennt BYD für Europa mehr Liebe und Nachfrage für kompakte Autos. Deshalb passt man die Strategie an, um künftig „europäisch zu wirken“.

BYD hat bislang vor allem chinesische Elektroautos und Hybride für Europa angepasst. Das soll sich jedoch ändern, denn künftig plant man eine ganze Reihe an neuen Modellen, die man speziell für die Anforderungen in Europa entwickelt. Den Anfang macht der Dolphin G, eine Plug-in-Hybrid-Version des bereits bekannten Dolphin.

BYD will in den kommenden Jahren deutlich europäischer wirken, die Kunden sollen die Marke als heimisch ansehen und nicht einfach nur als Importeur chinesischer Fahrzeuge. Dazu sei es notwendig in Europa deutlich kleinere Autos anzubieten, die im europäischen Stadtverkehr gut funktionieren.

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Produktion in Europa startet bald: „Es werden keine Autos aus China mehr hierher verschifft, um sie mit Europa zu teilen.“

Zukünftige Fahrzeuge für Europa sollen eine Gesamtlänge von 4,30 Metern nicht überschreiten, um in Städten wie London, Paris oder Rom praxistauglich zu bleiben. Bedeutet: BYD wird sehr viel mehr Kleinwagen und Golfklasse bieten, um europäische Kunden zu überzeugen. Auch das Design der Fahrzeuge soll europäisch sein.

BYD hat bereits bei seiner Software reagiert und in den neueren Modellen in Europa (Atto 3 Evo) einfach auf Google-Anwendungen wie Google Maps gesetzt. Das dürfte von den Kunden besser angenommen werden, auf chinesische Software mit schlechten Übersetzungen hat eigentlich keiner Lust.

Wir erleben jetzt genau das in Europa, was europäische Hersteller in China seit einigen Jahren erleben. Die Hersteller müssen sich an lokale Anforderungen anpassen und können nicht einfach Modelle anbieten, die sie im Heimatland erfolgreich absetzen. Spannend, wer das dann gut umsetzt.

Zuletzt hat man auch bei BYD wieder durchblicken lassen, abseits des eigenen Werkes in Ungarn noch weitere Produktionsstätten in Europa realisieren zu wollen, im besten Fall möchte man bestehende Werke europäischer Hersteller übernehmen. (via Autocar)

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3 Gedanken zu „BYD will mit neuen Modellen „europäisch wirken““

  1. Natürlich müssen sie das. Wenn man 330 Mrd. Dollar Schulden hat ( BYD ) und Autos auf Halde gebaut hat, hat man nicht mehr so viel Ressourcen für gute Designer übrig.
    Die sollten mit europäischen Namen anfangen. Xpeng oder Zeekr hört sich jetzt nicht so europäisch an ;-)))

  2. Das Design dürfte Geschmackssache sein. Wobei ich finde es dich gar nicht so schlecht aus. Und wenn man bedenkt das man den Kombi zur Zeit für 30.000 bekommt, werde ich schon fast ein bisschen Schwach.

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