BMW i3 und die Neue Klasse: Software jetzt entscheidend für Autodesign

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Fahrzeuge verändern sich gerade sehr stark und das gilt nicht allein für den Elektroantrieb, sondern auch für die restliche elektrische Architektur. Digitale Funktionen und Software übernehmen jetzt ‚das Steuer‘.

Gemeint ist nicht nur wortwörtlich das Steuer, bei Mercedes kommt ab dem EQS das Steer-by-Wire zum Einsatz, auch der allgemeine Fokus der Fahrzeugentwicklung liegt nun auf der Software. BMW hat dafür nun über 10.000 Software-Entwickler weltweit beschäftigt, um den eigenen Technologie-Stack aufzubauen und zu entwickeln.

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Die „Neue Klasse“ als BMW i3 und iX3 dient als technisches Fundament für alle künftigen Elektroantriebe und modernen Software-Anwendungen des Konzerns. Dabei ist die Basis für alle Autos gleich, egal ob „günstiger“ Einstiegs-3er oder M3 mit Hochleistungsantrieb. Tatsächlich sollen auch Mini und Rolls Royce künftig Technologien der Neuen Klasse übernehmen.

Es dreht sich jetzt alles um die „unsichtbare“ Software

Autos wurden früher noch durch Karosserie und Motorkonfigurationen definiert, heute „stehen digitale Funktionen und Software im Mittelpunkt all unserer Aktivitäten“, verrät der Entwicklungschef von BMW in aktuellen Gesprächen mit „Autonews“. In einem einzelnen Fahrzeug können mal eben 500 Millionen Zielen Programmcode stecken, eine ganz neue Art der Komplexität im Automobilsektor.

Die Gefahr dieser neuen Entwicklung sind synthetische Fahrerlebnisse. Weil die Mechanik zunehmend in den Hintergrund rückt, die in den letzten Jahren entscheidend dafür war, warum ein Audi anders als ein Mercedes ist und ein BMW anders als die Modelle der Premium-Konkurrenten. Die Herausforderung wird definitiv größer, einen BMW zu einem BMW zu machen.

Abgesehen vom Fahrstil hat das BMW auch im Innenraum umsetzen wollen, den ich technisch zwar spannend finde, aber das ist mir insgesamt dann doch etwas „zu viel“, wie ich auch in einem Kommentar kürzlich zum Ausdruck brachte.

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Selbst Volumenmarken wie VW gehen den Weg von BMW, haben sich dafür jedoch externe Partner reingeholt. Ab dem ID.1 (2027) wird es eine neue Software-Architektur geben, die es in der Basis künftig in allen Modellen des VW-Konzerns geben wird.

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