Mercedes enthüllt, bevor man das komplette Auto zeigt, nun das Cockpit der C-Klasse EQ. Es ist die erste vollelektrische C-Klasse von Mercedes und sie wird einige Unterschiede mitbringen. Dazu gehört zum Beispiel die Integration des neuen Superscreens. Der ist nun, anders als in älteren Fahrzeugen, ein einziger Bildschirm, der vom Tacho-Bildschirm bis zum Beifahrersitz reicht.
Ich bin da kein großer Fan von. Mir ist das insgesamt ein bisschen zu viel Display und wenn ich ehrlich bin, ist mir das ja auch zu viel schwarz glänzender Bildschirmrand. Das sieht immer noch nicht so aus, wie es technisch theoretisch möglich wäre und wie wir es zum Beispiel von Mobilgeräten oder Fernsehern kennen. Da hat Mercedes immer noch Luft nach oben.
Mercedes verbaut sehr, sehr viel Bildschirm

Grundsätzlich bin ich auch kein Fan davon, dass man da jetzt so extrem viel Bildschirm drin hat. Eine Bildschirmseite, die für den Beifahrer ausgerichtet ist, finde ich zum Beispiel ziemlichen Quatsch und nicht wirklich notwendig. Mercedes will ja aber natürlich demonstrieren, dass man technisch ganz weit vorne ist, und da gibt es sicherlich unterschiedliche Blickwinkel auf dieses Thema.
Ich muss sogar sagen, seitdem ich zuletzt mal wieder ein Tesla Model Y gefahren bin, dass ich es sogar sehr angenehm finde, wenn hinter dem Lenkrad kein Display ist. Da habe ich einfach einen ungetrübten Blick auf die Straße und werde nicht von einem Bildschirm geblendet. Auch wenn es natürlich einen Nachtmodus oder Dark Mode gibt, ist so ein Bildschirm einfach eine Lichtquelle zwischen Auge und Straße, was je nach persönlichem Empfinden störend sein kann.
Reichweite und Schnellladen mit über 350 kW
Aber gut, das ist heute einfach Standard und gehört bei modernen Autos dazu. Mercedes hat seinen eigenen Stil gefunden, wie man extrem viel Bildschirmfläche in die Autos bringt. Wir müssen uns wohl daran gewöhnen, dass es in der höchsten Ausstattung einen riesigen Bildschirm gibt. Die C-Klasse EQ wird dann demnächst komplett ihre Premiere feiern. Sie ist die Antwort auf den BMW i3 – auch brandneu.
Allerdings sollte schon klar sein, dass Mercedes trotz Zweigang-Elektrogetriebe und neuester Technik reichweitentechnisch nicht ganz an den BMW herankommt. Das liegt allerdings auch daran, dass Mercedes trotz hoher Effizienz schlussendlich etwas weniger Akku verbaut als BMW.
Da wir hier aber mit über 350 kW am Schnelllader laden dürfen, sind in 10 Minuten vielleicht 300 Kilometer nachgeladen. Wir kennen das von anderen Mercedes-Modellen mit den neuesten Plattformen bereits: Die Fahrzeuge können sehr schnell die maximale Ladegeschwindigkeit abrufen und dadurch echt flott die Weiterfahrt ermöglichen. Man muss hier also nicht zwingend die typischen 10 bis 80 Prozent laden, sondern kann wirklich nach 10 Minuten mit viel neuer Reichweite die Weiterfahrt antreten.
