Lotus macht Rückzieher bei Elektroautos

Lotus Eletre X

Einige kleinere Marken wollten ganz oder gar nicht auf Elektroautos wechseln, doch die Rückzieher in den letzten Jahren haben sich gehäuft. Mit viel Spannung erwarten viele den Wandel bei Jaguar, denn Konkurrenten wie Lotus haben längst wieder den Rückzieher gemacht.

Lotus wollte vollständig auf Elektroautos umschwenken, wird jetzt aber doch auf Hybridantriebe setzen. Statt des ursprünglichen Ziels von 150.000 verkauften Elektroautos bis zum Jahr 2028 visiert das Unternehmen unter der Leitung von Feng Qingfeng nun ein reduziertes Absatzziel von 30.000 Fahrzeugen bis zum Jahr 2030 an.

Lotus Emeya

Lotus setzt auf V8 und V6, teilweise werden sogar als Elektroauto geplante Modelle nun doch mit einem Verbrenner kommen. Das wird zum Beispiel beim Emira so sein, der nun doch als V6 Hybrid kommt und doch nicht als vollelektrisches Modell. Gerade der nordamerikanische Markt macht Lotus einen Strich durch die Rechnung.

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Der rein elektrische Hypersportwagen Evija wird wie geplant in einer strikt limitierten Kleinserie von insgesamt 130 Einheiten weitergebaut, wovon jährlich etwa acht bis zehn Fahrzeuge in Handarbeit entstehen. Hingegen die Pläne für einen vollelektrisches SUV als Gegenstück zum Porsche Macan wohl auch gestrichen sind.

Wenn ich mir das aktuelle Portfolio von Lotus angucke, dann bekommt man die Fahrzeuge in ähnlicher Form auch von anderen Geely-Marken. Gerade den Emeya oder den Eletre X, die ihr auf den Bildern im Beitrag seht, erkenne ich eher wenig Lotus und sehe darin mehr schon fast generische Chinamodelle.

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1 Gedanke zu „Lotus macht Rückzieher bei Elektroautos“

  1. Geely hat sich einfach nur einen klangvollen Namen gekauft um dann generische Technik an – sorry für die Ausdrucksweise – dämliche Marken-Junkies zu verkaufen. Mit der ursprünglichen Philosophie von Lotus haben weder der Eletre noch der Emeya etwas gemein und das ist mehr als traurig. Gerade bei Elektroautos wäre „simplify, then add lightness“ so ein geniales Motto…
    Stattdessen bauen gefühlt alle nur noch 2,8-Tonnen-Stadtbomber in SUV-Gestalt.

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