Googlebook startet hochpreisig als „absolutes Premium“, soll im Preis aber sinken

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Bild: Google

Google hat bestätigt, dass die neue Notebook-Klasse Googlebook nicht dauerhaft teuer bleibt. ChromeOS-Chef John Maletis sagte im Interview mit Chrome Unboxed, nach den ersten hochpreisigen Geräten sollten auch günstigere Modelle folgen.

Eine neue Klasse mit KI im Kern

Google hatte das Googlebook Anfang Mai offiziell vorgestellt. Es ist eine eigene Geräteklasse auf Basis des Android-Techstacks, kein umbenanntes ChromeOS. Die Software war zuvor unter dem Projektnamen Aluminium OS bekannt geworden.

Der größte Unterschied liegt laut Maletis in Gemini, das tief im System steckt. „Wir sprechen von der Entwicklung eines Betriebssystems hin zu einem Intelligenzsystem“, sagte er. KI solle kein Aufsatz sein, sondern in den Kern des Systems wandern.

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Android-Apps laufen nativ statt emuliert. „Wir können jetzt echte native Android-Apps ausführen, nicht emuliert, und die Leistung dieser Apps ist beeindruckend“, so Maletis. Als sichtbares Merkmal kehrt die Glow Bar aus den frühen Chromebook-Pixel-Modellen zurück.

Erst teuer, dann günstiger

Die erste Welle erscheint noch in diesem Jahr und zielt klar auf die Oberklasse gegen Apples MacBooks. Als Partner nennt Google unter anderem Lenovo, Acer, ASUS, HP und Dell, dazu strikte Vorgaben für Prozessoren von Intel, Qualcomm und MediaTek samt NPU.

Beim Preis bleibt Maletis vage. „Uns ging es immer darum, Technik unabhängig vom Preis zugänglich zu machen, und mit der Zeit gehen wir daher nach unten, aber diese ersten Geräte sind absolutes Premium.“ Konkrete Zahlen nannte er nicht. Chrome Unboxed schätzt einen Bereich von etwa 400 bis 600 US-Dollar in ein bis zwei Jahren.

Parallel laufen die Chromebooks weiter. Google verfolgt zunächst eine Doppelstrategie aus altem ChromeOS und neuer Plattform, bringt bis ins kommende Jahr neue Modelle, hält an Updates bis teils 2034 fest und will ausgewählte Geräte per Firmware auf die Googlebook-Plattform heben. Den Anfang machen Privatkunden.

SmartDroid.de als Quelle bei Google

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