Für Google und andere Unternehmen ist es wichtig, dass die KI-Modelle möglichst sehr viele ihrer Aufgaben lokal direkt auf den Geräten der Nutzer durchführen. Eine neue Version von Gemma 4 ermöglicht nun mehr KI-Leistung auf Modellen ab dem Pixel 10.
Google verbessert sein lokal ausgeführtes KI-Modell gerade speziell für die TPU des Tensor G5 Chipsatzes, der in der gesamten Pixel 10 Serie verbaut ist. Dadurch lassen sich KI-Chats, Bilderkennung und sogar Audiofunktionen von Google Gemini direkt auf dem Gerät ausführen ohne Internetverbindung oder Cloud.
Auch dieser Schritt untermauert die Wichtigkeit der Pixel-Hardware für KI, weswegen wir in den kommenden Jahren wohl keine massive Gaming-Performance auf Pixel-Telefonen mehr erwarten können. Google hat andere Ziele und Ideen für seine Smartphones, der Fokus liegt eindeutig auf KI-Funktionen.
SmartDroid.de bei Google folgenGoogle wirbt damit, dass man KI dank der neuen Entwicklungen zum Beispiel auch im Flugzeug ohne Internetverbindung verwenden kann. Die Bildanalyse ermöglicht es, Gegenstände, Pflanzen oder Probleme über die Kamera ohne jede Internetverbindung (0 Prozent) zu identifizieren. Außerdem steht eine vollständig private Audio-Transkription.
Ein Beispiel: Durch die neuen Modelle kann künstliche Intelligenz beim Einsatz im Einzelhandel aus einer Rezept-Idee eigenständig und ohne Internet eine detaillierte Einkaufsliste inklusive Routenplan durch das lokale Geschäft erstellen.
Das lokale Ausführen der Funktionen verbessert die Reaktionsgeschwindigkeit beim Nutzer, macht uns unabhängiger von einer guten Internetverbindung und entlastet vor allem die Rechenzentren. Man schlägt also mit einer Klappe gleich mehrere Fliegen.
Auch die neue Pixel 11 Serie wird massiv für KI optimiert sein. Diesmal ändert sich sogar sehr viel, denn ein neuer Chipsatz ist integriert und auch eine andere Grafikeinheit.