Auch wenn Elektroautos aus China in Europa theoretisch etwas günstiger sein könnten, so können wir dennoch immer mehr der neuen Modelle kaufen und weitere Marken werden den Schritt zu uns wagen. In den USA sieht das anders aus, dort sind chinesische OEMs ausgeschlossen.
Die Politik im Westen sorgt nicht immer für einen tatsächlich fairen Markt. Gerade in den USA ist der Markt extrem eingeschränkt, das soll die eigene Wirtschaft stärken. Ob Smartphone oder Auto, die meisten chinesischen Hersteller sind in den USA nicht aktiv bzw. dürfen es nicht sein. Bei uns ist das zum Glück komplett anders.
Wir können sie kaufen, die Autos von Zeekr, Leapmotor, Xpeng und Co. Das wird auch immer mehr, denn die technischen Fortschritte wecken Begehrlichkeiten. Was bei uns besser als in den USA läuft, ist außerdem der Fortschritt bei den eigenen Herstellern. Egal ob VW oder Mercedes, alle haben endlich aufgeholt und bieten selbst attraktive Stromer an.

Chinesische Elektroautos: Wir können sie kaufen, Amerikaner schauen in die Röhre
In den USA ist das komplett anders, dort fokussieren sich Hersteller auf große Pick-Ups und SUVs. Bei uns zwar teilweise auch, aber nicht ganz so drastisch. Über „normale“ Medien und soziale Netzwerke werden zugleich Begehrlichkeiten geweckt, die neuesten Modelle aus China erlangen einen hohen Bekanntheitsgrad, können jedoch nicht gekauft werden. Ärgerlich für viele.
Ich bin froh, dass das bei uns nicht so ist. Strafzölle verschieben zwar die Preise etwas, aber die meisten großen chinesischen Automarken finden ihren Weg nach Europa und wollen sich hier aufbauen, inzwischen mit eigenen Vertriebsnetzen und Werken. Das lässt einen Wettbewerb entstehen, denn VW, Renault, Mercedes und Co. schon lange nicht mehr hatten.
