Allego will mit seinem neuen Angebot das Laden von Elektroautos stark vereinfachen und macht Kunden den Zugang mehr als einer Million Ladepunkte in Europa einfacher direkt per App zugänglich. Dabei gibt es nicht nur Zugriff auf viele Roaming-Partner, sondern auch einen integrierten Routenplaner.
Allego verzichtet bei der Nutzung von Drittanbietern auf zusätzliche Vermittlungsgebühren oder Roaming-Aufschläge und zeigt den direkten Einzelhandelspreis des Betreibers an. Was auch cool ist: Es gibt einen integrierten Taschenrechner, damit kann man schnell die Kosten sehen, die für eine bestimmte Energiemenge oder für die geplante Parkdauer anfallen.
Die App erhebt keine zusätzlichen Gebühren auf die Nutzung fremdbetriebener Ladesäulen. Der angezeigte Preis entspricht damit dem ausgeschriebenen Preis, der von jedem Betreiber festgelegt wird. Wenn Sie eine bestimmte Start- und Endzeit für den Ladevorgang festlegen oder die Ladezeit überschreiten oder Parkgebühren anfallen, sind alle innerhalb dieser Zeiträume anfallenden Gebühren enthalten. Versteckte Kosten entstehen damit gar nicht erst.
Nutzer des Standard-Modells erhalten an den Schnellladestationen des Betreibers einen automatischen Rabatt von 9 Prozent, was zu einem Preis von 0,69 EUR pro Kilowattstunde führt. Ohne die Allego-App kostet das Laden 0,79 EUR pro Kilowattstunde, die Ad-hoc-Preise bleiben also weiterhin deutlich höher. Auch der AC-Lader in meiner Nähe wird weiterhin mit 0,70 EUR berechnet, was echt viel ist.
Das Plus-Abonnement kostet 9,99 EUR pro Monat und reduziert den Preis an Ultra-Schnellladern um 36 Prozent auf 0,49 EUR pro Kilowattstunde. Die Kosten für das monatliche Abonnement amortisieren sich laut Berechnungen des Unternehmens ab einer Fahrleistung von etwa 370 Kilometern pro Monat. Aber dafür muss man halt bei Allego laden, was das ganze nicht sonderlich attraktiv macht.
