Whoop geht derzeit einen komplett eigenen Weg, denn hier kostet die Hardware nichts, dafür ist der Kunde vollständig von einem Abonnement abhängig. Nahezu alle anderen Anbieter machen es anders und Whoop versucht jetzt den Mittelweg.
Fitbit, Oura und Co. verlangen einen „normalen“ Hardware-Preis und bieten grundlegende Funktionen ohne Abonnement an. Erst wer alles will, etwa einen KI-Coach, EKG und solche Dinge, der muss zahlen. Whoop ist hingegen nicht benutzbar ohne Abonnement, also wirklich absolut gar nicht.
Nun gibt es wohl in den ersten Märkten die ersten Testläufe mit einem Mittelweg. Zwar bleibt das ganze System von einem Abonnement abhängig, doch mit dem Kauf der Hardware versucht Whoop seine Kunden dazu zu bewegen die Geräte länger zu behalten und außerdem ist der Abopreis dadurch günstiger.
Folge SmartDroid.de jetzt bei GoogleIm konkreten Beispiel wird Whoop für einmalig 99 Dollar angeboten und der jährliche Abopreis liegt bei 300 statt 399 Dollar. Im ersten Jahr bleiben die Kosten für den Kunden gleich wie bisher, aber die darauffolgenden Jahre sind jeweils 99 Dollar günstiger als das bisherige Paket ohne Hardware-Kauf.
Es ist ganz klar: Whoop versucht nun andere Wege zu gehen, um einerseits für sich selbst mehr Marge rauszuholen und zugleich mehr Kunden mit etwas günstigeren laufenden Kosten zu gewinnen. Der größte neue Konkurrent ist Fitbit Air: Einmalig 99 Euro und 8,99 Euro für Google Health Premium, wobei der Kunde sich mit Google AI Pro ein Bundle aus mehreren Diensten holen kann.
Noch ist nicht klar, ob man bei Whoop das neue Paket langfristig auch in anderen Märkten anbietet. Vermutlich wäre es nach den letzten Jahren des Aufstiegs clever sich breiter zu positionieren, besonders aufgrund der neuen Konkurrenten. Neben Fitbit bietet auch Polar und Amazfit ein solches Armband an und Garmin bald ebenfalls. (via AllroundPC)
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