Chrome sperrt einige Werbeblocker mit nächstem Update (150) aus

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Google hatte es vor einer Weile angekündigt und mit Version 150 wird es wohl endgültig den Ausschluss einiger Chrome-Erweiterungen geben, die immer noch auf das alte Manifest des Browsers zurückgreifen. Betroffen sind dabei Plugins wie uBlock Origin.

In Chrome 150 wird die Funktion zur Deaktivierung einer Sperre entfernt, wodurch beliebte Werbeblocker wie uBlock Origin standardmäßig abgeschaltet werden. Bislang konnte man das Aussperren von Manifest-V2-Erweiterungen noch umgehen, das soll sich mit den kommenden Updates endgültig ändern.

Wie die aktuellsten Entdeckungen zeigen, werden ab der Version 151.0.7874.0 tiefgreifende Kontrollmechanismen wie die Unterstützung für veraltete Erweiterungen komplett aus dem Programmcode entfernt. Damit ist es das Ende für uBlock Origin, eine bekannte Werbeblocker-Erweiterung. Nutzer müssten auf die Lite-Version wechseln.

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Durch die technischen Änderungen sehen sich Nutzer in der Wahlfreiheit ihrer Erweiterungen eingeschränkt. Google begründet solche Veränderungen meist mit Sicherheit, Nutzererfahrung, Datenschutz und Leistung, so auch beim Wechsel von Manifest 2 auf 3. Glauben wollen das viele nicht, sie sehen diese Punkte als vorgeschoben. Google lebt von Werbung, wie wir auch.

Ein entscheidender Unterschied ist zum Beispiel die Einschränkung von dauerhaft laufenden Hintergrunddiensten. Manifest 3 setzt auf Service-Worker, die nur bei Bedarf abgerufen werden. Bei Netzwerkanfragen dürfen Erweiterungen nun Anfragen nicht mehr in Echtzeit dynamisch modifizieren, das betrifft zB Werbeblocker-Erweiterungen.

Einige Browser werden Manifest 2 noch beibehalten, darunter Firefox und Brave. Die meisten Nutzer haben jedoch ohnehin schon Chrome ohne altes Manifest verwendet und sind daher auf andere Erweiterungen umgestiegen. Für einige Seiten nutze ich persönlich die Lite-Version von uBlock und die funktioniert trotzdem. (via Piunikaweb)

SmartDroid.de als Quelle bei Google

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