VW bietet mit seinen Elektroautos gerade solide Technik an, die für einen ID Polo oder ID.3 Neo noch ausreicht, aber gerade in den größeren Klassen von ID.4 und ID.7 langsam an ihre Grenzen kommt. Doch man will schon bald aufholen können.
Was ich meine? Die genannten Fahrzeuge benötigen einfach zu lange am DC-Schnelllader, sie laden in meinen Augen für die heutige Zeit mit 26 bis 30 Minuten nicht flott genug. Gerade die höherpreisigen Modelle müssen sich VW mit Konkurrenten wie Hyundai Ioniq 5 rumschlagen, damit sind die 10 – 80 Prozent in 18 Minuten erledigt.
Wenn man guckt, wohin die Reise bei chinesischen Konkurrenten geht, ist man wirklich Jahre entfernt. Dort dauert der Ladevorgang bis 70 Prozent nur noch fünf Minuten dank Flash-Charging-Technologie, die in China bereits in der Mittelklasse ankommt.
SmartDroid.de bei Google folgenVW kann das zwar auch, bislang jedoch nur „im Labor“. Das soll sich freilich ändern. Für den Massenmarkt aber erst 2030, bis dahin werden wohl die VW-Modelle mit SSP ausgestattet sein, der neuen Plattform auf 800 Volt, die wahrscheinlich ab 2028 oder 2029 bei den ersten Modellen eingeführt wird. Sogar Stellantis könnte schneller sein.
„So Richtung Anfang des nächsten Jahrzehnts“, meint Martin Sander von VW auf die Frage, wann schnelleres Laden beim Konzern für erschwingliche Elektroautos angeboten werden könnte. Aber in höheren Preisklassen wird man das „sehr bald können“, womit vermutlich neue Modelle von Porsche und Audi gemeint sind.
Für den neuen Cayenne Electric gibt Porsche eine Ladezeit von 16 Minuten an, dabei erreicht das Elektroauto maximal 400 kW und offensichtlich eine sehr gute Ladekurve. Das geht in die richtige Richtung, aber ist noch weit von den 9 Minuten für einen vollen Akku (97 Prozent) entfernt, die BYD mit seiner Technologie bieten kann.
Was ich persönlich den nächsten Jahren für gut finden würde, sind Fahrzeuge in der Mittelklasse mit einer Ladezeit von maximal ca. 20 Minuten. Da ist man jetzt schon durchaus nah dran, der ID Polo soll diese typischerweise angegebene Spanne von 10 auf 80 Prozent in „unter 25 Minuten“ schaffen. (via t-online)
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