Wieder ein Schritt vor VW und Co: BYD will bald auch eigene Chips integrieren

BYD Shark

Mit diversen Fahrzeugen und Entwicklungen hat BYD bereits unter Beweis gestellt, dass hier nicht einfach eine Batterie-Firma ein paar eigene Autos baut. Der nächste Schritt soll die vertikale Integration noch weiter vorantreiben, denn bereits 2027 soll der erste eigene Chipsatz bei Denza-Fahrzeugen integriert werden.

Wir kennen das so ähnlich aus der Smartphone-Branche. Da haben sich Apple und Google frühzeitig für einen eigenen Chipsatz entschieden, der deutlich besser an die eigenen Bedürfnisse angepasst ist und langfristig besser gepflegt werden kann. Die Eigenentwicklung ist außerdem günstiger als ein komplettes Paket mit jahrelangem Support einzukaufen.

BYD plant einen vergleichbaren Schritt bei den Assistenzsystemen mit einem eigenen Chip ab 2027. Durch die Kombination von drei dieser Prozessoren lässt sich die Gesamtleistung auf über 2100 TOPS steigern, wodurch automatisiertes Fahren nach Stufe 3 und Stufe 4 ermöglicht werden soll. Das ist, was man heute benötigt.

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Ein großer Vorteil sei nicht nur ein geringerer Stromverbrauch, der bei einem Elektroauto auf dieser kleinen Ebene vielleicht zu vernachlässigen ist, denn auch die Auslastung der Chips soll durch optimierte Softwareprogramme um 100 Prozent gesteigert werden gegenüber Konkurrenzprodukten.

BYD arbeitet bereits seit über zwanzig Jahren an eigenen Halbleitern. Generell ist das Thema in China wachsend, auch bei Xiaomi wird das vorangetrieben. Denn was Chinesen lange nicht konnten, war die Entwicklung und Fertigung eigener Chips. Die High-Performance-Produkte stammen meist aus Taiwan oder Südkorea.

Wenn die Hardware im kleinsten Detail aus dem eigenen Laden kommt, bringt das BYD noch weitere Vorteile bei der Kostenreduzierung neuer Autos und natürlich beschleunigt das die Entwicklung neuer Modelle zusätzlich. Nun muss aber auch wirklich geliefert werden. (via Cnevpost)

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