Oh nein, VW macht es schon wieder. Erst hat man beim ID. Polo mehr als zwei Jahre mit einem Einstiegspreis von 25.000 Euro geworben, nur um den Polo dann zwar auf den Markt zu bringen, aber erst einmal ohne die kleine Batterie und daher nicht zum kleinen Preis. Nun geht das beim Cross wieder los.
Anfänglich musste man über 30.000 Euro für den ID. Polo bezahlen. Inzwischen ist die sogenannte Trend-Ausstattung verfügbar. Das bedeutet: Kunden bekommen den ID. Polo wirklich für 25.000 Euro mit dem kleinen Akku.
Nun geht auch der ID. Cross an den Start. Ab sofort ist das neue kompakte Elektro-SUV im Konfigurator auf der Volkswagen-Homepage verfügbar und kann sicherlich auch schon beim Händler konfiguriert werden.
SmartDroid.de bei Google folgenVW macht es jedoch schon wieder: Vorne auf der Homepage wird bei der Modellauswahl die Trend-Variante beworben, die man eigentlich zum Preis ab rund 28.000 Euro anbieten will.

Die Live-Variante gibt es für 36.525 Euro. Das sind über 8.000 Euro mehr als das Modell, das vorne auf der Homepage beworben wird.
Das ist ein satter Unterschied. Auch wenn Kunden noch die ID.-Kaufprämie abziehen und bis zu 6.000 Euro Förderung vom deutschen Staat wahrnehmen können, sodass man unterm Strich auch mit dem großen Akku unter 30.000 Euro Kaufpreis landen kann.
Wenn wir noch Händlerrabatte oder generell günstigere Händlerpreise einbeziehen, sind unter 30.000 Euro für die Life-Ausstattung auf jeden Fall drin. Selbst mit dem Style könnte man dahinkommen, wenn man sich beim Händler bemüht und einen netten Auftritt hinlegt.
Dennoch ist VW wieder einmal daran gescheitert, den beworbenen Einstiegspreis ab Marktstart verfügbar zu machen. Das ist ärgerlich, denn das bedeutet eine Wartezeit von gut drei Monaten.
Wir haben jetzt späten Juli, die Ausführungslinie Trend mit dem kleinen Akku soll jedoch wahrscheinlich erst ab Mitte Oktober 2026 verfügbar sein.
Das bedeutet, Kunden müssen warten. Das ärgert speziell deshalb, weil es den kleinen Akku bereits gibt: Den Cupra Raval Plus und den ID. Polo Trend kann man schon mit dem kleinen Akku bestellen.
Allerdings scheint die Priorität anders zu liegen. Das heißt, die SUV-Modelle – auch der Skoda Epiq – müssen vorerst noch ein bisschen auf die kleine Batterie warten.
Beim nächsten Modell könnte VW vielleicht mal damit überraschen, dass direkt zum Marktstart der kleinste Preis verfügbar ist und nicht nur die höheren Ausstattungslinien. Warum nicht mal positiv auffallen?
