Zumindest was die Plattform unter dem Blechkleid angeht, gibt es beim Seal 06 einen riesigen Sprung mit der neuen Generation. Nun steckt hier die neueste LFP-Batterie von BYD drin, die Flash-Charging unterstützt und daher in wenigen Minuten komplett geladen wird.
Erneut ist es in der Mittelklasse bei BYD nicht so, dass man besonders viel Reichweite bekommt oder richtig viel Leistung. Mit den 322 PS und umgerechnet ca. 520 Kilometer Reichweite kann die neue Seal 06 Limousine nicht unbedingt herausstechen. Aber man lädt dafür in unter 10 Minuten das Auto wieder voll, wenn die richtige Ladesäule verfügbar ist.
BYD bewirbt auch hier das Schnellladen in nur 9 Minuten auf bis zu 97 Prozent. In lediglich 5 Minuten lädt man auch diese Elektro-Limousine auf bis zu 70 Prozent, dann kann man „Hunderte Kilometer“ weiterfahren. Das sind Leistungswerte, die bekommt man bei deutschen OEMs gar nicht, aber eine annähernd so starke Leistung gibt es nur in den Performance-Autos.
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Nun müssen wir in Europa immer noch warten, denn aktuell hat BYD kein einziges seiner Basismodelle auf Flash-Charging umgestellt. Die Technik mit über 1.000 kW im Peak gibt es in Europa bislang nur bei Denza-Fahrzeugen oder Yangwang. Außerdem sind die fähigen Ladesäulen gerade erst im Aufbau. Aber auch eine 400 kW Säule wird hier zu 100 Prozent dauerhaft ausgelastet, davon können Fahrer mit VW oder Tesla nur träumen.
Derzeit sind die etwas über 220 kW das Höchste der Gefühle im BYD Atto 3 Evo, das seit 2026 zumindest auf einer stärkeren 800 Volt Plattform unterwegs ist. Beim in Europa angebotenen Seal gibt es maximal 150 kW an der Ladesäule, da braucht es satte 26 Minuten für 30 – 80 Prozent. (via Cnevpost)
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