Nio hat mit Firefly einen eigentlich attraktiven und wirklich schönen Elektro-Kleinwagen im Sortiment, der allerdings mit seiner bisherigen 40 kWh Batterie nicht gerade mit maximaler Reichweite überzeugt. Ein neuer Akku soll dieses Problem lösen, die Kapazität steigt um über 40 Prozent.
Mit seinem neuen Akku, der dann eine Kapazität von 60 kWh bieten wird, könnte der Firefly sogar den ID Polo bei der maximalen Reichweite knapp toppen oder zumindest ebenbürtig sein. Es läuft auf über 400 Kilometer hinaus. Das ist, was dem Kleinwagen der Chinesen bislang noch gefehlt hat. Wobei das Preisproblem bleibt.
Derzeit legt man immer noch rund 30.000 Euro auf den Tisch, das wird mit dem größeren Akku wohl eine ganze Ecke teurer sein. Damit übertrifft man den ID Polo und vergleichbare Autos beim Preis leider weiterhin deutlich. Für die nahezu unbekannte Marke ist das seit Anfang an ein Problem und hat die Stückzahlen in Europa unten gehalten.
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Was jetzt schon bekannt ist, ist der Vorteil durch die Bauweise der Autos, sodass man theoretisch sogar bei einem Bestandsfahrzeug den Akku in wenigen Minuten tauschen könnte. Auch der Firefly ist kompatibel mit den Power Swap Stations für den minutenschnellen Akkuwechsel von Nio, allerdings gibt es in Europa die neueste Generation noch nicht.
Dennoch ist der Gedanke schon verrückt, dass man dem Kleinwagen sogar mehrere Jahre nach dem Kauf einfach einen größeren Akku spendieren kann und kein neues Auto kaufen müsste. Allerdings ist noch offen, ob man das in Europa überhaupt anbieten will. (via EV)
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