Renault Megane Elektro steht vor radikalem Neuanfang mit Hilfe einer neuen Elektroauto-Plattform

Renault Megane E-Tech 5

Mehr Reichweite, höhere Ladegeschwindigkeit und ein neuer Antrieb, das sind nur einige der Veränderungen durch die neue RGEV Medium 2.0 Plattform, die Renault für die kommenden Modelle plant. In der Mittelklasse (C-Segment) sollen über 750 Kilometer Reichweite möglich werden, aber noch sehr viel mehr.

Renault will damit auch aktuelle Probleme aus der Welt schaffen, unter anderem ist man mit dem Frontantrieb der aktuellen Elektroversionen von Megane und Scenic nicht zufrieden. Der aktuelle Frontantrieb sei sogar „ein Problem für Fahrverhalten, Komfort und Handling“, man habe sich mit der Abstimmung schwer getan.

Abgesehen davon, dass ein Heckantrieb einem Elektroauto für eine bessere Dynamik zugutekommt, der Schub von hinten ist meiner Meinung nach deutlich angenehmer als der Zug von vorn, bringt es auch einen Vorteil beim Platzangebot. Das liegt zudem an der neuen Leistungselektronik unter den Rücksitzen und weniger Verkabelung.

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Der Hersteller plant kürzere Überhänge, längere Radstände und größere Räder bei den künftigen Stromern, stellen die Renault-Leute in Aussicht. Gestalterisch sollen die größeren Renaults von den Kleinwagen deutlich zu unterscheiden sein. Wobei noch immer offen ist, ob der Megane dann vielleicht wieder zur Limousine wird, nachdem die Elektroversion für bislang zwei Generationen ein SUV wurde.

Renault Megane E-Tech 2

Was Renault bereits für die Zukunft in Aussicht stellt, sind sehr stark erneuerte Modelle auf der neuen Plattform, „die nicht so hoch wie ein SUV, aber auch nicht so flach wie eine Limousine sind.“ Dabei soll es zu „zeitlosen Designs“ kommen, die Autos in den C und D-Segmenten müssen „seriöser gestaltet“ werden.

Zu guter Letzt gibt es technische Besonderheiten. Die angesprochene Reichweite soll bei Autos mit Gewicht von unter 2 Tonnen erreicht werden und die Batterien werden unter 90 kWh bleiben. Die neue Plattform führt zudem das Software Defined Vehicle bei den Franzosen ein, das bedeutet wenige starke Supercomputer und höchste Updatefähigkeit. (via Auto Express)

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