Alexa+ im Alltag: KI bringt nicht das, was ich mir erhoffte – und neue Probleme

Alexa+ Hero 1

Nach einer halben Ewigkeit (seit dem Deutschland-Event) bin ich für Alexa+ freigeschaltet worden, das geht wohl auch vielen anderen so. Doch die ersten Tage mit der KI-gestützte Spracheingabe hinterlassen gemischte Gefühle, denn die erhofften Verbesserungen fallen gering aus und es kommen neue Sorgen mit.

Was ich mir von der KI-gestützten Version überhaupt erhoffe? Vor allem, dass sie mich besser versteht, wenn ich zum Beispiel auf die Suche nach Musik oder Hörbüchern gehe. Aber auch die Steuerung unserer smarten Geräte, das sind vor allem Lampen in der gesamten Wohnung, sollte nun komfortabler möglich sein.

Letzteres ist so, wenn es denn funktioniert. Endlich kann ich mehrere Sprachbefehle in einen einzigen Satz packen, das erleichtert das Leben mit der Sprachsteuerung. „Alexa, Fernsehlicht auf 100 Prozent, Balkonfester ausschalten und Küchenlicht aus“. Das Beispiel ist wirklich simpel, musste bei der alten Alexa jedoch immer in mehrere einzelne Befehle gepackt werden.

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Was allerdings neue Probleme macht, ist das Ausführen einer Routine. Wir haben zum Beispiel eine Routine als Befehl, die schaltet diverse Lampen in der Wohnung an und auf eine Standardeinstellung (Helligkeit, Farbe etc.). Diese benötigen wir besonders im Winter früh und abends, wenn es eher dunkel ist. Doch die Routine wurde jetzt schon mehrmals nur teilweise durchgeführt.

Gestern Abend wieder, sagte ich den Befehl und bei zwei Lampen wurde einfach gar nichts ausgeführt – sie blieben dunkel. Auch meine Frau berichtet, dass ihre Sprachbefehle weiterhin schlechter als meine erkannt werden. Das fühlt sich daher nicht nach dem Fortschritt an, den wir uns von der neuen Lösung erhofften.

Gleiches bei Hörbüchern, die insbesondere mein Sohn bei sich im Zimmer, im Bad oder auch im Wohnzimmer, über die Alexa-fähigen Lautsprecher hört. Das gezielte Auswählen einer Folge, in der Regel sind es Alben mit einem Titel und einer Nummerierung, klappte bei unseren Versuchen gar nicht. Selbst wenn ich den exakten Albumtitel nannte, konnte Alexa diesen bei Spotify nicht finden.

Gemini auf einem Nest-Lautsprecher hat das übrigens hinbekommen, hier muss man jedoch wirklich den gesamten Albumtitel nennen, ansonsten wählt der irgendeine Sprache per Zufall aus, das Hörbuch wurde bei Nennung der bloßen Folgennummer auf spanisch abgespielt.

Amazon hat Alexa+ bei uns auch gleich komplett freigeschaltet, also auch in der etwas verbesserten Smartphone-App und außerdem auf unserem Fire TV.

SmartDroid.de als Quelle bei Google

1 Kommentar zu „Alexa+ im Alltag: KI bringt nicht das, was ich mir erhoffte – und neue Probleme“

  1. Wurde selbst noch nicht freigeschalten für Alexa+, aber angeblich hilft es bezüglich der Routinen die Routinen zu löschen und unter Alexa+ erneut einzuspeichern.
    Mühsam ich weiß. Ich hoffe, dass es den Erfolg bringt oder zumindest bis ich freigeschalten werde dieser mühsame Workaround nicht mehr nötig ist

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