Android: Verlangt Google für die „Google Mobile Services“ Gebühren von den Herstellern?

In einem neuen Bericht von The Guardian wurde behauptet, dass Google sich von großen Herstellern eine kleine Gebühr dafür einstreicht, dass die sich die Google-Dienste wie Gmail, YouTube, Play Store usw. auf ihren Geräten vorinstallieren können. Google dementiert diese Behauptungen aber.

Google Play Logo

Ein Android-Gerät ohne Google-Dienste kann zwar genutzt werden, denn es gibt auch alternative App-Stores, Navigationslösungen usw., doch wirklich attraktiv werden Android-Geräte eben dann doch erst mit den berühmten Apps wie YouTube, Google Maps usw. Wie von The Guardian behauptet wurde, lässt sich Google die Installation der Google-Apps aber bezahlen, wenn auch nur mit einer kleinen Gebühr.

Laut einer Beispielrechnung verlangt Google etwa für 100.000 Tablets eine Gebühr von 75.000 Dollar, daher weniger als einen Dollar je Gerät. Das wird für jeden Hersteller und für jede Gerätecharge wohl neu verhandelt, so die Quelle der Kollegen. Was zunächst nach wenig klingt, wird in der Masse erst so richtig interessant, denn bei über einer Million neuer Geräte jeden Tag, kommt dann eben doch ein nettes Sümmchen zusammen.

Was für den Hersteller locker bezahlbar ist, bringt Google in der Masse, in welcher Android-Geräte verkaufen werden ordentlich Knete in die Kassen, wenn die Infos denn stimmen.

Denn recht fix nach Veröffentlichung eines Artikels der Kollegen von Android Police haben sich dort die Leute von Google per Mail zu Wort gemeldet und dementieren sämtliche Gerüchte zu Gebühren für die Google Mobile Services.

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  • Fletcher

    Was ein unnötiger Artikel. Diese News ist totaler Humbug. Glaube kaum, dass Google solche Peanuts nötig hätte. Schreibt doch nicht immer alles gleich von den „großen“ ab.

    „This article was amended on 24 January 2014 to reflect a clarification from Google that it does not charge manufacturers for Android licenses.“

    • Als ich den Artikel verfasste, hatte man beim Guardian noch nichts geändert. Wo ist jetzt eigentlich das Problem?

      • Fletcher

        Eine(!) Newsquelle schreibt etwas, was an sich schon absurd klingt.

        ALLE schreiben ab.

        Edit: Fände es in diesem Falle sinnvoll ein „Update: ….“ vor dem ersten Absatz zu platzieren.

        • Warum ein Update? Es war doch die ganze Zeit klar, dass es zumindest laut Googles Statement keine Gebühren gibt, wie man dem ersten Absatz entnehmen kann.

          Und was ist bitte an Lizenzgebühren, die unterm Strich im Jahr selbst bei derart niedrigen Gebühren je Gerät mehrere Hundert Millionen Dollar ausmachen würden so absurd?

          • Fletcher

            Dass das ganze eine Ente ist, habe ich erst realisiert als ich beim genannten Guardian-Eintrag war und oben sofort den Hinweis sah.

          • Ja, uns war das schon vorher bekannt, weil Google sich ja gegenüber Android Police schon gestern geäußert hatte. Das Thema prinzipiell finde ich aber interessant, weil Lizenzgebühren eigentlich ganz normal an der Tagesordnung sind, nur bei Google theoretisch nicht.

            Einfach abgeschrieben habe ich nichts, sondern wollte das Thema aus Interesse einfach aufgreifen.