Aptoide konnte zuletzt nicht für die Sicherheit der eigenen Nutzer garantieren, Nutzerdaten konnten aus den Datenbanken wohl im großen Stil entwendet werden.

In den letzten Monaten war ein häufiges Thema, ob denn auch alternative App-Stores zu empfehlen sind. Andere Bezugsquellen neben dem Google Play Store waren in den Jahren zuvor selten ein größeres Thema, seit dem Handelsembargo gegen Huawei hat sich das aber etwas gewandelt. Und dann stellen sich eben auch Fragen, was die Sicherheit angeht. Zum einen mit Bezug zu den dort teilweise inoffiziell angebotenen Apps, zum anderen ganz allgemein für die Nutzer.

Aptoide beklagt Angriff auf Nutzerdaten

Aptoide hat 49 Millionen registrierte Kunden und jüngst ein großes Datenleck zu beklagen. Aktuell sind deshalb alle Funktionen abgeschaltet, die mit Nutzerkonten zu tun haben. Betroffen sind in erster Linie Nutzerkonten, die eine eigene E-Mail-Adresse und Passwort besitzen. Wer Facebook oder Google zur Anmeldung verwendet hatte, scheint sich weniger Sorgen machen zu müssen. Noch weiß man nicht genau, wie der Angriff auf zustande kam.

  • Sie sollten Ihr Passwort jedoch nicht als sicher betrachten. Wenn Sie ein Wörterbuchwort oder ein einfaches Passwort verwendet haben, kann Ihr Passwort umgekehrt werden. Wenn Sie ein freigegebenes Kennwort für andere Websites verwenden, sollten Sie das Kennwort auch auf diesen Websites ändern.
  • Aptoide hat niemals Kreditkarten, Zahlungsinformationen, Sozialversicherungen oder Telefonnummern in der Datenbank gespeichert.
  • Alle Passwörter werden zurückgesetzt, sobald die Anmeldung wieder nutzbar wird.
  • Wir werden die Anmeldung / Anmeldung erst öffnen, wenn wir die Garantie haben, dass die Benutzerinformationen bei uns sicher sind.

Generell kann man unter anderem hier checken, ob die eigenen Nutzerdaten schon einmal geleakt worden und in veröffentlichten Datenbanken aufgetaucht sind.

Aptoide

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.