ASUS erkläutert den niedrigen Preis des Fonepads

ASUS-Fonepad-Produktbild

Gestern wurde von ASUS das neue Fonepad vorgestellt, ein 7 Zoll Tablet mit Telefoniefunktionen für nur 219 Euro. Klar, das Tablet hat keinen brandneuen Quad-Core-Prozessor oder eine 5 Milliausen Megapixel Kamera, bietet aber dafür einen sparsamen Intel-Chip, ein Metallgehäuse, ein HD-Display, mobiles Internet und so weiter. Jetzt erklärte ASUS gegenüber den Kollegen von Cnet, warum der Preis des Gerätes so günstig ist, wie er nun mal ist. Denn eigentlich kosten Smartphones mit dieser Ausstattung locker 300 Euro, warum ist das dann beim Fonepad nicht so?

Vor allem liegt das an der Entwicklung und Forschung, die bei einem Gerät in der Größe eines Smartphones einfacher aufwendiger ist. Es ist wesentlich schwieriger die gleiche Hardware auf einen viel kleineren Raum zu bringen, wo dann auch noch Probleme wie Wärmeentwicklung entstehen. Generell lässt der derzeitige Kampf alles schneller zu machen und zwingend das beste Gerät zu fertigen die Kosten dafür in die Höhe schnellen. ASUS hat gestern zweierlei Geräte vorgestellt, denn mit dem Padfone Infinity hat man ein modernes Smartphone vorgestellt, das samt Padstation mit 999 Euro aufschlägt, mit dem Fonepad hingegen hat man versucht einen möglichst günstigen Preis aber dafür die bestmögliche Ausstattung zu bieten. Weshalb die Wahl beispielsweise auch auf einen Intel-Prozessor fiel.

Es scheint also so, dass die Preise der High-End-Smartphones zwar sehr hoch sind, allerdings viel niedriger auch nicht sein können, um damit letztlich auch ausreichend Geld zu verdienen. Subventioniert man die Geräte wie Google das Nexus 4 dann kann man sicherlich konkurrenzlose Preise bieten, ein Gewinn wird damit aber nicht erwirtschaftet, wodurch auch theoretisch die Finanzierung für aufwendige Marketingkampagnen entfällt. Daraus resultiert, dass die Käuferschaft für ein Gerät eher überschaubar klein bleibt.

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