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Testberichte

Buffalo LS-X: Kompaktes NAS mit 1-3 Terabyte, iTunes Server, Time Machine und DLNA im Test

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

Schon seit einiger Zeit habe ich bei mir von Buffalo ein kleines NAS-System bzw. einen Netzwerkspeicher bei mir stehen, den ich inzwischen doch recht viel nutze. Was derartige Geräte angeht, bin ich in der Regel relativ anspruchslos und benötige kein System mit 5 Festplatten, was nur noch mehr Platz wegnimmt. Daher hatte ich dann bei unserer Anfrage das kleine System LS-X1.0TL von Buffalo angefordert, welches nicht nur günstig, sondern auch sehr kompakt ist. Inzwischen gibt es auch neuere Systeme, die sicher nicht schlechter sind.

Die kleine NAS-Station Buffalo LS-X1.0TL bietet mir einen Terabyte Speicherplatz auf einer einzelnen 3,5 Zoll Festplatte mit 16 Megabyte Cache & 7200 RPM. Wie gesagt, ist für die höchsten Ansprüche sicher nicht ausreichend, für mich aber perfekt, um einen Datenspeicher im heimischen Netzwerk zu haben, worauf ich ein paar Backups usw. ablegen kann. Gerade der einfache Zugriff auf derartige Speicher mittels Windows und Apps bei meinen Android-Geräten macht das Teil für mich so attraktiv. Des Weiteren sprach für mich noch die DLNA-Funktion, wodurch ich auf dem System abgespeicherte Medien direkt auf meinen anderen Geräten über WLAN anschauen kann.

Einrichtung/Funktionsumfang

Bei mir kam wirklich die einfachste Konfiguration zum Einsatz, doch das Teil bietet viel mehr als nur eine weitere Festplatte im Netzwerk zu sein. Zunächst kann man verschiedene Benutzerkonten mit Passwörtern erstellen und einzelne Ordner der Festplatte denen entsprechend zuordnen. Je nachdem kann man Benutzern/Benutzergruppen bestimmten Ordner Schreib- & Leserechte oder nur Leserechte zuordnen. Eingebunden wird das NAS über ein Netzwerkkabel am Router in das heimische Netzwerk. Natürlich stehen hier wieder verschiedene Konfigurationsmöglichkeiten wie DHCP, feste IP, Workgroup, Domains etc. zur Auswahl.

Wer es noch etwas umfangreicher möchte, kann dann noch verschiedene Zugriffsmöglichkeiten konfigurieren. Der Zugriff via FTP, etc. kann also auf Wunsch zugelassen oder verweigert werden. Des Weiteren ist auch der Support für die „Shared Folder“-Funktion je Betriebssystem konfigurierbar. Neben automatisierten Backups kann man das NAS sich auch automatisch an- und abschalten lassen, zudem können bei Problemen automatisiert eMails an euch versendet werden. Ein Highlight ist dann sicher noch der WebAcces, um auch von außen über den Browser immer Zugriff zu haben. Über das Angebot von Buffalo kann man so auch außerhalb des eigenen Netzwerks auf den Speicher zugreifen.

Die Konfiguration der verschiedenen Funktionen geht ziemlich einfach über die entsprechende Weboberfläche von der Hand.

Neben dem WebAccess sind sicherlich noch folgende Funktionen sehr interessant. Denn neben dem DLNA-Server, der mittels der Weboberfläche konfiguriert werden kann, ist auch ein iTunes Server an Bord und kann auf Wunsch genutzt werden. Für die Downloader unter euch, die gern BitTorrent nutzen, ist zudem auch noch ein BitTorrent Download Manager mit an Bord. Noch eine erfreuliche Nachricht für die Apple-Nutzer ist die Unterstützung von Time Machine, der in Mac OS X integrierten Backup-Funktion des Betriebssystems.

Fazit

Einen großen Absatz über die Nutzung im Alltag muss ich ehrlich gesagt gar nicht schreiben, denn das Teil läuft einfach und funktionierte in meinem sehr langen Test über mehrere Monate absolut problemlos. Insgesamt ist die Größe des NAS-Systems sehr kompakt und das Gerät gibt überraschend wenig Geräusche von sich, sodass es auch wenig abgeschirmt gar nicht störend auffällt. Auch die integrierte LED ist nicht zu hell, was bei vielen Geräten dieser Art auch oft anders ist.

Wer keine wahnsinnig großen Ansprüche hat, sondern wie ich nur einen Netzwerkspeicher benötigt, der auch unabhängig der verschiedenen PCs verfügbar ist, sollte sich diese kompakte NAS-Station definitiv mal anschauen. Geschwindigkeit? Guter Punkt, der aufgrund meiner Konfiguration (günstige TP-Link-Router) wohl eher enttäuscht, denn Dateien habe ich mit ungefähr 3 – 10 Megabyte je Sekunde auf das NAS geschoben. Aber wie gesagt, für meine paar Daten vollkommen ausreichend.

Ab knapp über 100 Euro bekommt ihr das Modell mit einem Terabyte Speicher.

[asa]B005SJ1CBY[/asa]

Für keine 40 Euro mehr gibt es das Modell mit drei Terabyte.

[asa]B005SK0FHK[/asa]

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