Tesla kann man umfangreich für das Design seiner Elektroautos kritisieren und natürlich auch für die eher „alte“ Technik unterm Blechkleid, aber bei der Effizienz kann Tesla weiterhin kaum geschlagen werden. Das neue Cybercab knüpft dabei nahtlos an und setzt den neuen Benchmark.
Mit den hierzulande verwendeten Einheiten kommt das Tesla Cybercab auf einen Verbrauch von nur 10,25 kWh pro 100 Kilometer bzw. 165 Wh pro Meile. Das ist ein neuer Rekord. Es ist nicht einfach nur Aussage vom Marketing des Unternehmens, sondern ein offizieller Messwert (EPA).
Damit schlägt das Cybercab nicht nur die „Konkurrenz“, sondern auch die hauseigenen Modelle 3 (das schon echt abliefert) und Y sogar deutlich. Der Vorteil beim Cybercab liegt in seiner Form, die vor allem dadurch möglich wird, weil Tesla hier auf Lenkrad, Pedale und Lenksäule verzichten kann.
Was wirklich beeindruckend ist: Mit der Batterie von weniger als 50 kWh kommt das Cybercab trotzdem noch ca. 483 Kilometer mit einer einzigen Ladung. Tesla will damit das Ziel schaffen, das autonome Auto wirklich extrem günstig machen zu können, besonders mit Blick auf die Betriebskosten.

Weil man für viele Kilometer auch nur eine kleine Batterie benötigt, sollen außerdem die Anschaffungskosten sehr gering ausfallen. Saubere und effiziente Mobilität für jeden, davon spricht Tesla schon seit langer Zeit und man scheint auf einem guten Weg zu sein.
Fahrzeuge wie Hyundai Ioniq 6, Toyota bZ3X oder Lucid Air Pure werden von den Kollegen von Electrek mit 28 bis 37 Prozent weniger Effizienz angegeben, diese tatsächlich fahrbaren Elektroautos verbrauchen deutlich mehr Strom.
Das große Problem: Diese tollen Werte sind erst mal noch Theorie und nicht im echten Alltag nachgewiesen, auf deutschen Autobahnen könnte es nämlich anders aussehen. Außerdem wäre das Cybercab ohne Lenkrad bislang nur in wenigen Städten möglich, in nahezu allen Regionen dieser Erde (in denen Tesla aktiv ist) nämlich bislang nicht.
Tesla bietet mit dem Cybercab möglicherweise das effizienteste Elektroauto der Welt, es ist aber nur ein Zweisitzer und für über 99 Prozent der bisherigen Tesla-Kunden kein tatsächlich nutzbares Auto. Bislang jedenfalls. Auch hier hängt es vor allem daran, dass Tesla nach seinen Versprechungen tatsächlich liefert.
