Hinter den Kulissen gibt es weltweit ein Rennen beim Wechsel auf die Feststoff-Batterie. Wer kann zuerst ein serienfertiges Modul anbieten und tatsächlich in Elektroautos verbauen? BYD möchte das schon 2027 angehen, die entscheidenden Tests sind dafür positiv verlaufen.
Sicherheitstests hat die neue Batterie von BYD bestanden. Man sei laut chinesischen Medien im Zeitplan für den Einsatz der neuen Batterie auf sulfidbasierter Technologie. Geplant ist wieder einmal die Skalierung von oben nach unten, also profitieren zunächst einmal die Flaggschiff-Modelle von BYD bzw. den Submarken.
Yangwang gilt also Luxus- und Topmarke von BYD, deshalb soll die neue Batterie zuerst hier eingesetzt werden. Die in WLTP umgerechnete Reichweite soll bei ca. 1000 Kilometern liegen. Wobei das natürlich sehr auf das Fahrzeug ankommt. Aber man wird die heutigen LFP-Akkus deutlich übertreffen, ohne dass die Akkus dafür wachsen müssen.
SmartDroid.de bei Google folgenEin weiterer Vorteil sei die niedrige Abhängigkeit von der Temperatur. Selbst bei heftigen Minusgraden bieten die Feststoff-Batterien sehr viel ihrer ursprünglichen Kapazität. Fü das Schnellladen auf höchstem Level braucht BYD eigentlich keine neue Technologie, selbst mit den aktuellen LFP-Batterien schafft man über 1.000 kW bzw. einen vollen Akku in nur 9 Minuten.
Bereits im ersten Quartal 2027 möchte BYD seine Technologie angeblich in den ersten Yangwang-Modellen verwenden. Erst ab 2028 bis 2029 ist damit in der Mittelklasse zu rechnen. Auch bei Toyota ist von diesen Zeiträumen die Rede. Generell denken Experten aber eher an 2030 und darüber hinaus, bis die Feststoff-Technologie im Volumenmarkt ankommt. (via Thinkercar)
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