Wie ich immer wieder in anderen Beiträgen andeute: Es kommt eine richtige Flut an chinesischen Elektroautos auf uns zu und der Markt wird diese annehmen. Nicht weil jede neue Automarke so toll ist, sondern weil die Preise teilweise unschlagbar sind und viele einfach nur einen fahrbaren Untersatz benötigen.
Chery will in Europa mit Omoda und Jaecoo weiterhin Fuß fassen, ab 2027 auch mit dem eigenen Namen. Der in China ziemlich große Konzern ist bei uns vor allem im Süden mit den Marken schon präsent. Bei unserem Malaga-Urlaub habe ich echt viele Jaecoo gesehen, während die in Deutschland noch sehr selten sind.

Heute soll es kurz um den Omoda 4 gehen, ein neues kompaktes Elektro-SUV. Es wurde jetzt auf einem E-Sports-Event gezeigt, damit dürfte der geplante Europastart offiziell sein. Ansprechen will man offensichtlich junge Kunden, in Spanien sei mit einem Preis von eher 25.000 Euro zu rechnen und das können europäische Hersteller nur schwer mitgehen.
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Hier gibt es in der Basis einen 4,42 Meter langen SUV mit 211 PS und einer Reichweite von ca. 400 Kilometern. Kabelloses laden für eure Smartphone, insgesamt 16 elektronische Fahrerassistenzfunktionen, beheizte und belüftete Sitze, ein großes Infotainment, Panoramadach und viele andere Ausstattungsmerkmale werden dazugehören.

Der äußere Look (Mecha-Design) ist sehr progressiv und kantig, das wird vor allem die älteren Autofahrer wohl nicht so ansprechen. Auch der Start-Stop-Knopf mit einer Abdeckkappe, die an Jets erinnert und eher aus Sportwagen wie Lamborghini bekannt ist, dürfte vor allem die jüngere Zielgruppe ansprechen. Eigentlich braucht es beim Elektroauto so eine Taste überhaupt nicht.

Schlussendlich gibt es hier ein Standardpaket an Elektroauto in der SUV-Karosserie. Dass dieses Fahrzeug „Normen brechen“ kann, wie es auf der Webseite angekündigt ist, wage ich dann doch zu bezweifeln. Aber „guter Durchschnitt“ ist halt kein cooler Slogan.
