BYD, Xpeng und Co: Chinesen verdoppeln Elektroauto-Anteil in Europa

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Die chinesischen Automarken haben Europa nicht überrannt und dennoch müssen sich die heimischen Hersteller zunehmend in Acht nehmen. Im zweiten Quartal 2026 erreichten die chinesischen Hersteller von Elektroautos über 10,7 Prozent Marktanteil in den wichtigsten europäischen Märkten, sie haben den Vorjahreszeitraum nahezu verdoppelt.

Bedeutet zwar immer noch, dass rund 90 Prozent anderen Marken gehören, zum größten Teil den Europäern selbst, doch das Wachstum von BYD, Geely, Xpeng und Co. ist schon beachtlich. Und da stecken die Plattformen der Chinesen teilweise auch in „europäischen“ Marken wie Smart, Volvo und Polestar.

Alarmglocken müssten schrillen, weil die Europäer insgesamt verlieren. Mit einem Marktanteil von rund 65 Prozent war dieser so niedrig wie seit zwei Jahren nicht mehr. Noch rund 10,7 Prozent hielten die Japaner und 7 Prozent die Südkoreaner. Nicht mehr lange und die Chinesen sind dauerhaft die zweitstärkste Kraft in Europa, quasi aus dem Nichts kommend.

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Aufgrund ihrer breiten und auch günstigeren Palette stehen ganz klar Geely, BYD und Leapmotor im Fokus in Europa. Dabei ist BYD die einzige Marke, die bereits mit dem großflächigen Ausbau eigener Ladestationen begonnen hat. Bei diesem Thema geht es jedoch vor allem um Hightech, die 1.000 kW Ladestationen sind technisch deutlich über dem üblichen europäischen Markt.

BYD ist in Europa bereits größer als Tesla und überholt auch Marken wie MG, die chinesisch geführt sind. Außerdem wird man massiv in die Infrastruktur für Service und Verkauf investieren, künftig soll man alle 15 Minuten Fahrtweg einen BYD-Händler antreffen können. Das ist kein reiner Onlinevertrieb, der durch günstige Preise gepusht wird, sondern ein ernstgemeinter Angriff auf Auto-Europa. (via scmp)

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