Deutsche Autohersteller und ihre Software, das leidige Thema ist auch bei der brandneuen C-Klasse EQ von Mercedes noch nicht abgehakt. Selbst einfachste Anwendungen wie YouTube machen da Probleme.
Zuletzt haben wir so einen Beitrag beim Cayenne Electric geschrieben, dort ließ sich die Kartenansicht immer noch nicht vollständig flüssig bedienen. Was ein 100 Euro Telefon beherrscht, läuft im 100.000 Euro Auto immer noch nicht. Und was machen die anderen?
Infotainment-Bildschirme: Wachstum statt Qualität
VW, auch Teil des Konzerns, hat für 2026 erneut ein neues Infotainment auf Android-Basis eingeführt. Mal wieder ein neuer Versuch.
Bei anderen läufts jedoch auch nicht besser. In der C-Klasse EQ, die mit ihrem riesigen durchgehenden Bildschirm beworben wird, zeigt die Software schon bei der Weltpremiere eklatante Schwächen.
YouTube: Absolute Standard-App macht auf Anhieb Probleme
Bei dem Versuch eine Standard-App wie YouTube zu verwenden, traten mehrere Fehler auf. Aber nicht nur das. Es war auch nicht ersichtlich, wie man den stotternden Player wieder verlässt. Es funktioniert nicht und ist nicht intuitiv, aber Hauptsache „schön großer Screen“. Das ist absurd und peinlich.
Interessanterweise haben andere Tester, die von Mercedes zur Weltpremiere eingeladen waren, den Start der angebotenen Anwendungen gar nicht erst versucht. „Ältere“ Kollegen wie Alexander Bloch geben sich bereits damit zufrieden, dass die Spracheingabe in der Navigation funktioniert. Hat funktioniert, Immerhin.
Es ist keiner fehlerfrei, bei einer Weltpremiere sollten meines Erachtens jedoch die absoluten Basics funktionieren. Besonders bei Autos, die dann mal eben 70.000 Euro aufwärts kosten. Zumal Mercedes und Co. jetzt schon seit Jahren ihre riesigen Screens und Software lautstark bewerben.
