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Chinesischer Kill-Switch: Huawei wehrt sich gegen Berichterstattung

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Huawei steht derzeit international ganz schön im Feuer, doch man sieht sich oftmals ungerecht behandelt. Zeigt auch der neuste Fall, der aus Deutschland stammt. Von der Tagesschau gab es einen frischen Artikel zum Thema Huawei, 5G und dem chinesischen Kill-Switch. Man wirft Huawei die Zusammenarbeit mit chinesischen Geheimdiensten vor, deshalb soll das Unternehmen vom Aufbau der deutschen 5G-Netze ausgeschlossen werden.

Wenn China den Schalter umgelegt

Huawei soll am Netzausbau nicht mitwirken dürfen, einige Leute haben Angst vor Spionage und einem sogenannten „Kill-Switch“.

So wäre China zu einem „Kill Switch“ in der Lage, also das Netz in Deutschland abzuschalten, beispielsweise auf dem Höhepunkt einer politischen Krise oder gar im Zuge einer kriegerischen Auseinandersetzung. „Ein solches Szenario kann man sich durchaus vorstellen“, so Schindler. „Wenn diese Module abgeschaltet werden, sind wir in keiner Weise darauf vorbereitet und könnten nicht reagieren.“

Man merkt ganz schnell, hier wird durchaus auch ein Klischee bedient: Wer aus China kommt, der arbeitet mit deren Regierung zusammen. Das zumindest liest man zwischen den Zeilen, wenn man Ex-BND-Präsident Gerhard Schindler zuhört. Offensichtlich wird dem heutigen Lobbyisten zu viel Gewicht gegeben, entnehmen wir dem Statement von Huawei Deutschland.

Dem Hersteller stößt auf, dass angeblich deutsche Sicherheitsbehörden vor Huawei warnen, dabei aber kein Vertreter der besagten Behörden überhaupt zu Wort kommt. Tatsächlich hatte sich das BSI im Dezember sogar ganz anders geäußert. Gegen Huawei liegen keine Beweise vor, nur Mutmaßungen treiben einige in die Paranoia. Für Huawei wird es jedenfalls ein Kampf gegen Windmühlen, nicht nur in Deutschland.

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