BYD tritt mit Denza in Europa derzeit noch eher sportlich auf. Man hat abseits von Z9GT und dem neuen Z einen großen Van und ein Offroad-Modell im Angebot. Mit den geplanten Fahrzeugen wie dem N8 wird Denza künftig auch die europäischen Luxusmarken angreifen, die eher auf entspanntes und großzügiges Reisen ausgelegt sind.
Wenn ich Denza N8 sehe, dann kommt mir direkt Range Rover in den Sinn. Nicht weil es einfach eine Kopie ist, aber weil das Fahrzeug insgesamt schon sehr in diese Richtung geht. Mit einer Länge von bis zu 5,2 Meter ist das neue Denza-Modell auch nicht gerade kompakt im Vergleich mit den Ranger Rover-Fahrzeugen. Denza bietet den N8 als Fünfsitzer an und den N8L als Sechssitzer.
Das Topmodell kombiniert einen Frontmotor mit 270 kW und zwei Heckmotoren mit jeweils 310 kW zu einer Systemgesamtleistung von 890 kW (1.210 PS). Die Ausführungen mit Einzelmotor leisten in der Spitze entweder 320 kW oder 370 kW. Für den Stromspeicher setzt man natürlich auf die Blade Batterie 2.0 mit Flash-Charging (bis 96 Prozent in 9 Minuten).
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Das ist noch nicht bestätigt oder bekannt, aber ich kann mir einen Marktstart in Europa sehr gut vorstellen. Dem Autobauer ist es gerade wichtig, wirklich jedes Segment mit den passenden Modellen zu bedienen. Und da man auch bei Denza extrem hochwertig arbeitet, kann man das eigene Potenzial nutzen, die Kunden mit großen Budgets von anderen Marken ins eigene Lager zu locken.
Gerade im elektrischen Segment müssen die europäischen Marken noch immer einige Sprünge machen. Der neue Range Rover Electric ist trotz vieler Ankündigungen immer noch nicht verfügbar, nun folgte mit dem neuen Range Rover GT die nächste elektrische Ankündigung.
Daran sieht man gut, dass wir in Europa einfach viel zu lange für die Entwicklung benötigen und uns die Chinesen in dieser Zeit bereits einige Modelle um die Ohren hauen. Und technisch wird der Range Rover nicht die Liga sein wie der Denza. (via CNC)
